Samstag, 30. Juli 2011

GHB Tripbericht

Ok, um 12:40 hab ich ca 3,5g ghb auf nuechternen Magen zu mir genommen. Bin erst kurz davor aufgestanden. Ok, dann schnell eine Semmel gegessen, und etwas tee(btw:ganz normalen :) ) getrunken. Dann bin ich raus, auf mein Fahrad gesprungen, und ab in die Stadt gefahren. War dann so gegen 13:00 da. Die Wirkung war allerdings noch ziemlich schwach, und ich war ein wenig enttäuscht, da nach 20min die Wirkung eigentlich schon voll ausgepraegt sein sollte. Ich hab mir dann verschiedene Buecher im Buch-shop angesehen. Gut, nochmal 20 min spaeter, also so gegen 13:20 war dann die Wirkung voll ausgepraegt. Alles schien leicht zu schwanken, und die Welt drehte sich, so wie nach ein Bier zu viel um mich herum. Gluecklich darueber, dass die WIrkung doch noch eingetreten ist, bin ich dann raus. Ich bin dann grinsend durch die stadt marschiert, und hab alles und jeden anglaechelt. Ein absolut geiles gefuehl, und zwar im wahrsten sinne des wortes :-) Das GHB auch als aphrodisiakum zu gebrauchen ist, merkte ich dann langsam, denn ich fuehlte mich stark zum anderen Geschlecht hingezogen ;-) Kann also gut verstehn, warum man GHB auch als 'date-rape' bezeichnet, wenn das bei Frauen auch so funktioniert. Ausserdem bekam ich dann immer mehr und mehr Hunger. Also ab zum naexten Fast-food laden und ordentlich gefuttert. Irgendwann liess dann die Wirkung langsam nach. Ich denk dass war so gegen 16:00. Irgendwie wurde mir dann kalt, und ich bin wieder heimgefahren. Jedenfalls war ich dann daheim, und irgendwie voller energie, und einfach 'happy' (aber nicht mehr unter direktem GHB-einfluss). Den rest des Nachmittags hab ich dann mit lautem Musik hoeren, und herumgedance in meinem Zimmer verbracht :-) So ging das also bis zum Abend, bis dann Leute angerufen haben, um zu klaeren, was man am abend so machen solle. Irgendwie ging dann meine Laune ziemlich den Bach runter, da sich trotz ewigem rumgetelefoniere nix ergeben hat :-( Also beschloss ich den Abend mit meiner Freundinn, und noch zwei weiternen Personen mit einer Video-session zu verbringen. Ich hab mir dann den Magen ziemlich vollgeschlagen, also hab mich schon fast ueberfressen und hab dann noch mal 3,5g GHB eingenommen. Eigentlich nur um zu testen, ob das GHB auf vollen bzw auf nuechternen Magen anders reagiert. Naja so 30min spaeter war ich dann bei meiner Freundinn, aber die Wirkung des GHB war nur äusserst schwach ausgepraegt. Das hat sich dann auch im laufe des Abdends nicht wirklich geaendert. :-( FAZIT: Wie's ausschaut, ist es bei GHB schon entscheident, ob man es auf nuechternen oder auf vollen Magen einnimmt. IMHO lagen jedenfalls Welten zwischen den beiden Erfahrungen. ach ja, was ich noch erwaehnen moechte, ist das ich mich nach GHB konsum immer ziemlich gut fuehl. Also ich mein auch einige Tage spaeter noch .... :-)

Freitag, 29. Juli 2011

Pilz Tripbericht

Den Entschluss zu trippen fasste ich gestern abend relativ spontan, ich war einfach in guter Laune, da ich den Tag sehr entspannt mit netten Leuten verbracht habe, und als ich wieder nach Hause kam war da einfach die Idee: Heute ist ein guter Tag zum trippen. Geplant war den Trip einfach in meinem Zimmer durchzuführen, meine Eltern waren zwar zu Hause aber da machte ich mir keine grossen Gedanken drum. Gegen 20.45 nahm ich etwa 1g Semilanceata auf fast leeren Magen (mit Übelkeit hatte ich bei Pilzen noch nie Probleme, aber auf leeren Magen wirkt es einfach schneller). Um viertel nach 9 ging es dann auch schon los, mein Körper wurde leichter und entspannter und das typische Pilzgefühl begann sich einzustellen (relativ unangenehm, irgendwie fühlt man sich leicht vergiftet). Ich schaltete den Fernseher ein, auf Sat1 begann gerade diese Hape Kerkeling Show, die an sich auch nicht sehr lustig ist, aber in meinem Zustand konnte ich damit gar nix anfangen. Ich habe seit 3 Tagen nicht mehr geraucht (eigenltich wollte ich aufhören) und plötzlich stellte sich ein unbändiges Bedürfnis nach Zigaretten ein, die mir auf meinen bisherigen Trips immer sehr geholfen haben den Realitätsbezug zu halten (eine aufgerauchte Zigarette = mindestens 5 "real" vergangene Minuten). Ich hatte aber keine mehr zu Hause, also musste ich wohl oder übel welche kaufen. Schnell das Portemonnaie gecheckt, zum Glück war noch Kleingeld für den Automaten da. Es deutete sich schon an, dass der Trip relativ heftig werden würde also musste ich los, da ich echt nicht wusste wie ich den Trip ohne Zigaretten durchstehen sollte. In der Hoffnung meine Eltern würden mich nicht bemerken schlich ich mich die Treppe runter und dann vorsichtig raus. Bis dahin war alles gutgegangen, ich war draussen, nirgenwo waren Menschen zu sehen, ich war recht zuversichtlich. Die optics waren schon recht intensiv, auf der Strasse sah ich morphende Muster und die wenigen Wolken die langsam durch den sternenklaren Himmel zogen bildeten undefinierbare Figuren. Ich fühlte mich als Teil des Universums, am liebsten hätte ich meine Hände Richtung Himmel ausgestreckt und irgendwelchen Schwachsinn geschrien, aber ich wollte nicht unbedingt Aufmerksamkeit erregen und liess es lieber bleiben. Irgendwann(es ist unglaublich wie lang 300 m unter Pilzen dauern können) stand ich dann vorm Automaten und war mir nicht mehr sicher ob ich wirklich genug Kleingeld dabei hatte. Portemonnaie rausgeholt und fast einen Schock bekommen als sich dort kein 5Markstück fand. Dann mühsam gepeilt, dass ich noch zwei 2Markstücke und ein 1Markstück hatte. Puh, Erleichterung. Irgendwie das Geld in den Automaten gefriemelt und dann war ich einfach nur noch zufrieden über meine Leistung als ich die Schachtel endlich in meinen Händen hielt. Teil 1 der Mission gelöst. Schon bald kam mir aber in den Sinn dass ich jetzr auch wieder unauffällig zurück in mein Zimmer gelangen muss, was sich wohl weitaus schwieriger gestalten würde. Die Optics wurden immer heftiger, ich sah überall grüne,blaue und rote Fäden die sich über alle Gegenstände legten und unglaubliche Muster bildeten. Als ich vor der Tür stand entschied ich mich für die Risiko-und Hoffen-Methode. Einfach rein und Hoffen das alles gutgeht. Schnell die Treppe hoch und als ich oben war hörte ich meinen Vater von unten fragen wo ich herkomme. "Zigaretten holen", rief ich. "Ach so" sagte er und ich war beruhigt als ich hörte wie er die Wohnzimmertür wieder schloss. In meinen Gedanken hatte ich mir schon die schlimmsten Dinge ausgemalt aber anscheinend war mir mein Zustand nicht allzusehr anzumerken. Ich wollte es aber auch nicht drauf ankommen lassen, ging in mein Zimmer und schloss die Tür ab. Super, Teil 2 der Mission auch geschafft, jetzt gibt es nichts schlimmes mehr was noch passieren könnte. Inzwischen war es kurz vor 10. Ich machte das Licht aus, schaltete Fernsehen ein (Viva), setzte mich ans Fenster und rauchte. Es lief irgendsoein Techno/trance-Zeugs, normalerweise höre ich sowas gar nicht aber ich fand es in diesem Moment einfach nur geil. Mein Körper und die Musik wurden eins und heftig kopfnickend schaute ich nach draussen, total glücklich über alles. Mir wurde klar, dass man in seinem Leben wirklich alles machen und erreichen kann wenn man sich nicht ständig selbst beschränkt, und ich konnte wirklich fühlen wie in meinem Kopf durch die Musik eine Grenze nach der anderen weggesprengt wurde. Hört sich komisch an, aber anders kann man es nicht beschreiben. Für einen Moment spürte ich die Einheit von allem, alles passte zusammen ohne dass ich es irgendwie logisch begründen könnte, aber ich fühlte es einfach. So sass ich da etwa eine viertel Stunde und gegen viertel nach zehn legte ich mich auf mein Bett und schaltete auf Pro7 um. TvTotal hatte noch nicht angefangen, laut Videotext dauerte es noch 8 Minuten. Ich kann echt nicht mehr sagen worüber ich in diesen acht Minuten nachdachte, aber mir kam das Zeitempfinden fast abhanden. Ich dachte unglaublich viel und wenn ich auf die Uhr schaute, denkend dass mindestens 10 Minuten vorbei sein müssten, war nicht mal eine Minute vergangen. Ich konnte die Zeit beinahe anhalten und musste dabei irgendwie an Einsteins Relativitätstheorie denken, dummerweise hab ich die nicht so ganz verstanden aber mir war klar dass dieses hier der praktische Beweis dafür sein muss. Weiss nicht ob das wirklich stimmt, aber mir kam es so vor. Irgendwann begann dann TVTotal, ich verstand rein gar nichts davon weil ich mit meinen eigene Gedanken viel zu sehr beschäftigt war. Dann begann ein sehr merkwürdiger Effekt. Alles was ich im Fernsehen sah kam mir irgendwie schon bekannt vor, als hätte ich es schonmal gesehen. Ich zappte durch vershciedene Programme aber es war überall das gleiche. Dieser Effekt hielt noch eine Zeit lang an, später gegen 24Uhr las ich noch etwas dsd, und auch da kamen mir die meisten Postings schon bekannt vor, obwohl ich sie gerade frisch vom Server geladen hatte. Sehr sehr merkwürdig. Jetzt weiss ich wenigstens was ein Deja-Vu ist. Die Zeit bis 24Uhr verbrachte ich mit Denken und Rauchen, zeitweise schloss ich die Augen und trippte vor mich hin und sah unglaubliche Gebilde, hauptsächlich in Rot, blau und grün, irgendwie sind das die typischen Pilztripfarben. Irgendwann um 0:30 nahmen die Effekte dann ab und ich kam relativ schnell runter vom Trip, gegen 1:00 war ich schon wieder voll in der Realität. Was mir der Trip gebracht hat kann ich so genau noch nicht sagen, heute fühle ich mich recht gut aber das ganze muss erst einmal verarbeitet werden. Jedenfalls war es mein bisher intensivster Trip, obwohl 1 g eigentlich wohl eher eine mittlere Dosis ist, aber ich reagiere sowieso recht empfindlich auf psychoaktive Substanzen. Hoffe es war interessant zu lesen.

Donnerstag, 28. Juli 2011

LSD Tripbericht

Vor ca. 38,5 Stunden kam ein FeF kam mal in meiner Gegend vorbei und besuchte mich. Wir beschlossen, ein Schönes Wochenende zu feiern und mal wieder richtig abzugehen. Naja, mit Teilen und Pep hab ich ja schon Erfahrung gehabt, hab mir auch schon als Einleitung des Abends die erste Nase gezogen und ein Dino gefressen. Kurz darauf kam dann eine dreiviertel Hoffmansche dran, die ich locker weggelutscht habe. Ich hab sehr schnell schon ein wenig davon gemerkt. Das Zeitgefühl war irgendwie verändert. Wir fuhren noch schnell zur Tankstelle, um uns Kaugummis zu holen bevors richtig anfängt. Dort hab ich erstmal eine Viertelstunde lang den Tankwart zugetextet, irgendwas von Discos. Kaum sitze ich wieder im Auto, dachte ich nur.... "häh? was hab ich gerade gemacht?" und hab mich darüber kaputtgelacht, daß ich es einfach vergessen hatte. Ich fand das auch kein Stück schlimm. Kaum zuhause angekommen, das erste Kaugummi gekaut. Irgendwie hatte ich das Gefühl, daß meine Kautechnik sich komplett verändert hatte. Ich kaute fester, öfter und schneller. Ich war zu diesem Zeitpunkt überhaupt schon sehr "schnell" und sehr Verpeilt. Dann fing es an, daß ich die Umgebung völlig anders wahrgenommen hatte. (Ca. 1 Stunde nach der Einnahme) Es wsar alles da, keine Optics oder sowas, Ich schien mich einfach mit meiner Umgebung zu verschmelzen. Ich war mir Bewusst, ein Fest zugehöriger Bestandteil des gesamten Universums zu sein, Die Atome meines Körpers sind nicht anders, wie die Atome um mich herum. Langsam fing ich an, mich quasi von meinem Körper zu lösen. Körper und Geist waren Zwei seperate Bestandteile meines Ichs, die unabhängig voneinander funktionierten. Ich fühlte, ich wäre Gott und ich fand das gut. Das gab mir auf irgendeine Weise mehr Lebensfreude. Ich habe nicht mehr darüber nachgedacht, was ich sah oder hörte. Ich habe es gar nicht bewusst wahrgenommen. Auf einmal hatte ich das Gefühl, den Sinn des Seins verstanden zu haben. Voller Überglück und mit dem Gefühl, durch diese Erkenntniss neu geboren zu sein, tanzte ich zu Yves de Ruyter was im Hintergrund lief (ca. 2,5Std nach der Einnahme). Mein Fef holte mich dann vorsichtig und einfühlsam auf den Boden, wo er das letzte Viertel des Tickets vorbereitet hat. Ich zögerte nicht lange, dachte auch nicht darüber nach, nahm es einfach. Direkt hinterher kam noch ein halber Teletubbie, den ich nicht missen wollte. Ich tanzte bestimmt noch 2 Stunden völlig aufgelöst durch die Gegend. (Ich muss anmerken, normalerweise kann ich überhaupt nicht tanzen, aber Hofmann hat's mir beigebracht. Sah echt gut aus.) Zu diesem Zeitpunkt war mein Erinnerungsvermögen völlig weg, ich tat nur noch unüberlegtdas, wovon ich meinte, daß es gut war. Dann hatten wir noch eine Tüte zusammen geraucht, wovon ich anfangs etwas merkte, aber nach ein paar Sekunden ist die Wirkung einfach "weggeschwommen". Zu diesem Zeitpunkt lief gerade Bob Marley "Jammin". Die leise Glocke, die bei dem Lied im Hintergrund läuft, schien nicht aufzuhören, zu hallen. Mit dem Feuerzeug, das ich scheinbar die ganze Zeit schon in der Hand hatte, fuchtelte ich rum, wie man manchmal auf Partys diese Knicklichter sieht. Die Lila Farbe des Feuerzeugs schien auch fast zu leuchten, wie ein Knicklicht. Irgendwann musste mein FeF dann nach Hause, es waren zu der Zeit auch keine Optics zu sehen. Er fragte "Bist du in der Lage, mich nach hause zu fahren?" "Nö." "Macht ja nix. Ich geh dann zu Fuss ok?" "Klar". Im nächsten Moment war er weg. Filmriss. Das nächste, was ich machte, war, auf Optics zu warten. Nach ca. 10 Minuten (Ca. 4 Stunden nach der Einnahme) wurden mir dann alle Optics bewusst, die ich vorher schon hatte, aber nicht richtig wahrgenommen hatte bzw. begreifen konnte. Ich schaute mir meinen Teppichj an, aus dem sich dann Stachelförmige Muster hervorhoben. "Geil!" dachte ich. Ich schaute dann aus dem Fenster und die Kahlen Äste, die ich davor sah, begannen, zu zerfliessen oder zu schmelzen. Insgesamt saß ich ca. 3 Stunden nur rum, kaute Kaugummis, rauchte und war von den Optics begeistert. Akustisch fand ich sehr geil, daß sich die Musik völlig anders anhörte, als sonst. Hallende Töne waren mit zusätzlichem Hall unterlegt, Lustige Acidgeräusche waren auf einmal noch lustiger und die Töne schmolzen ineinander. Ich ging dann auch mal aufs Klo, wo mich ein richtig hässliches Gesicht aus dem Spiegel anstarrte. Oha, das war ja ich. Ich schaute mir das gesicht genauer an und fand, daß der Pickel, den ich da am Mundwinkel hatte Extrem auffällig und hässlich war. Dan erinnerte ich mich aber daran, daß mein FeF sagte, daß "Spiegelschauen" keinen Spass machte und ging wieder zurück. Inzwischen schaute ich auf meine zickzackmuster-Tapete, die von einem Moment auf den anderen ein völlig anderes Muster hatte. Genauso Fraktal, wie mein Teppich. Und alles Waberte fast so, wie man es sieht, wenn im Fernsehen jemand Trippt. Dann fand ich raus, daß ich die optics mit etwas Konzentration für kurze Zeit einfach "Abstellen" konnte. Auf einmal wurden mir die Optics zu langweilig(12,5 Std nach der Einnahme). Ich brauchte Menschen. Ich beschloss zu einer FeF zu fahren und erstmal dort zu verbleiben. Ich stieg ins Auto und musste mich erstmal 5 Minuten zurechtfinden und fuhr dann los. An roten Ampeln dann starrte ich wildfremde Leute an und dachte, die würden zurückstarren, was aber auf dem zweiten Blick nicht so war. Langsam begann ich aber leider trotzdem, während der Fahrt Paras zu schieben, was ich mir aber hoffentlich nicht anmerken lies. ca. 13 Stunden nach der Einnahme dort angekommenHörten aber die Optics auf. Ich fühlte mich aber irgendwie völlig verpeilt. Ich hatte auf einmal zwei Verpeilte Worte im Kopf: "Zapn Pö?!". Reingekommen, hingesetzt, Mein Kaugummi in den Aschenbecher gelegt, dann fing das Kaugummi an, sich zu bewegen, und aus meiner Perspektive sah es aus wie ein Küken, das sich bewegt.(Wie bei Stephen Kings "ES") Ich unterhielt mich die ganze Zeit mit meiner FeF und ihrem Freund, der mich wohl nicht so gut Leiden konnte. Er schob mir unterbewusst den Wohnzimmertisch entgegen. Ich hatte das Gefühl, er will mich erdrücken. Ich dachte dann, daß es ein Fehler war, dorthin zu gehen, bin aber nicht weggegangen. Im Gegenteil. Ich hab mich deswegen daran ergötzt, wie Großen Hass ich doch schieben kann. Ich bin dort bis ca. 18 Stunden nach der Einnahme gewesen, war abwechselnd gut drauf oder schlecht drauf. Das hing aber immer davon ab, was andere Leute sagten. Sobald jemand etwas leicht negatives sagte, war ich schlecht drauf. Aber sobald ich irgendwie auch nur ansatzweise gelobt wurde, hätte ich die ganze Welt umarmen können. Die Optics waren zu dem Zeitpunkt schon weg, ich wusste aber sicher, daß ich noch drauf war. Der Freund meiner FeF, (Ein möchtegern-DJ) war der Meinung, weil ich Acid hatte, muss er mir seine Musik vorführen. Völlig scheiße! Auf Acid erkennt man viel Offensichtlicher, welche Musik gut ist und welche nicht. Ich hab mir dann seine Plattenteller und sein Mischpult in Beschlag genommen und fing an, zu mixen. Das war recht schwierig, weil ein Plattenteller sich in der Geschwindigkeit nur von 33 auf 45 verstellen lies. Ich hab ihn dann aber einfach per Hand gedreht. Meine FeF meinte hinterher, ich solle DJ werden. "Ich weiss", sag ich, "Auf Pappe macht das auch mehr Spass und man kann es dann einfach". Dann traf ich den alten FeF wieder, mit dem alles angefangen hatte. Er erzählte mir von seinem Trip und daß ich teilweise völlig wirsche Sachen gelabert hatte. Ich sagte nur: "Ich weiss davon nichts. Das war der Filmriss meines Lebens." Das war auch in der Tat die Derbste Erfahrung meines Lebens, aus der ich wohl in Zukunft noch lernen werde. Ich beschloss, Das ganze irgendwann zu wiederholen, aber besser vorbereitet, mit etwas kleinerer Dosis und mir viel mehr Zeit zu nehmen, um das Teil in Ruhe abklingen zu lassen. Auch, wenn ich einige Negative Erfahrungen gemacht habe, finde ich, habe ich Überwiegend gutes aus dem Trip rausgeholt. Der größte Vorteil, den ich für mich rausgezogen habe: Mehr Spass am Leben und am Tanzen, und ein größeres Selbstbewusstsein. So, und das war er auch schon, mein erster Tripbericht. Und jetzt macht mir bitte keione Vorwürfe wegen irgendetwas. Ich weiss, was ich falsch gemacht habe und das mache ich nächstes mal richtig.

Salvia Tripbericht

Da ich mich nicht mehr 100%ig an den Abend erinnere, kann es sein daß ich einige Sachen durcheinanderwerfe, ich lasse mich da gerne korrigieren. Alles beginnt am Freitag um etwa 15.30. Tim ruft mich an und wir machen ab, daß wir uns bei ihm treffen (seine Eltern sind nicht da) um in seiner neuen Wohnung Salvia divinorum anzutesten. Ich logge mich, bevor ich zu ihm losfahre, noch mal kurz ins Internet ein und schaue bei einer Internetseite noch einmal kurz nach Gebrauchsinformationen. Um 17.10 bin ich bei Tim. Wir brauchen erstmal 1h um Musik, Sprudel, ... in sein Zimmer zu tragen. Tim hat außerdem Cola-Nuß-Mehl (Coffeinhaltig) und da ich etwas müde bin nehme ich etwas von selbigem zu mir. Um etwa 18.30 lassen wir dann das Experiment beginnen. Das Licht wird gedimmt. Tim zerkleinert etwas Salvia, ich fülle den/die/das Blubber mit Wasser. Wir werfen eine Münze. Ich fange als erster an. Die Tripberichte im Internet waren alle nur sehr schwer nachzuvollziehen, deshalb habe ich keine Ahnung was mich erwartet. Ich zieh das erste Köpfchen. Mir fällt sofort auf, daß sich Salvia recht angenehm rauchen läßt (ich bin Nichtraucher). Auch schmeckt es nicht so unangenehm wie Tabak. Zum Glück haben wir zwei Köpfchen, so dass ich sofort den nächsten Zug nehmen kann, während Tim nachfüllt. Das Salvia beginnt jetzt zu wirken. Ich versuche Tim metaphorisch zu erklären was ich fühle. Wenn man sich das Blickfeld als eine Projektion auf eine Kinoleinwand vorstellt (und das "Gehirn" ein Kinobesucher ist), fühle ich mich jetzt als ob der Kinobesucher einige Sitzreihen nach hinten gerutscht wäre. Ich genehmige mir noch ein Köpfchen. Als ich den/die/das Blubber absetze frage ich mich, warum ich den Mund offen habe. Ich habe irgendwie das Gefühl, ich hätte ein Stück Realität aufgesogen. Ein sehr seltsames Gefühl, aber ich fühle mich sehr gut. Ich empfinde den Rausch ähnlich wie bei Lachgas. Man ist zwar breit, aber nicht "benebelt". Man bekommt mit, was um einen geschieht und ist motorisch nicht allzusehr beeinträchtigt. Ich beschließe es vorerst bei dieser Dosis zu belassen und gebe an Tim weiter. Nach einiger Zeit scheint er in etwa die gleiche Dosis wie ich erwischt zu haben. Wir lachen viel, ich verhalte mich sehr offen und impulsiv (ich sage sofort was ich denke ohne auch nur ansatzweise darüber nachzudenken). Ich finde es gut, impulsiv zu sein, obwohl ich mir so etwas im Alltagsleben als sehr störend vorstelle. Wir überlegen was wir jetzt machen. Essen ist gut. "Pistazien essen" sagt Tim. Ich bekomme sofort auch Lust auf Knabberkram. "M&Ms" sage ich. Tim ruft Jörg an, er solle doch bitte vorbeikommen und uns M&Ms und Pistazien mitbringen. Dann würden wir ihm auch etwas vom Salvia abgeben. Jörg sagt, er müsse sein Zimmer desinfizieren und er habe schon Salvia zu Hause (aber noch nicht richtig probiert!). Also müssen wir wohl selber einkaufen. Tim macht das Licht an. Und die Wirkung vom Salvia ist sofort stark abgeschwächt. Erstaunlich. Ich fühle mich fast nüchtern. Ich denke ich bin nüchtern genug um Auto zu fahren. In der Tat kann ich ohne Probleme Auto fahren (obwohl ich in Zukunft wohl etwas vorsichtiger sein werde und 2 Stunden zwischen Konsum und Autofahren warte). Um 19.40 sind wir beim Supermarkt. Wir haben sehr viel Spaß (die Verkäuferinnen sowie die andern Kunden müssen uns für ziemlich bescheuert gehalten haben). Die "Breitheit" ist einem leichten Euphoriegefühl gewichen. Ich fühle mich immer noch sehr gut, Einkaufen macht Spaß. Wir beschließen Tacos mit Dip einzukaufen. Dabei verlaufen wir uns ein wenig im Supermarkt (laufen in Ecken rum wo wir schon waren und in denen es garantiert keinen Taco-Dip gibt). Wieder zurück bei Tim fühle ich mich etwas Schlapp. Das kann natürlich auch daran liegen daß ich eine recht anstrengende Woche hatte. Aber ich bemerke auch, wie Tim etwas ruhiger wird. Wir machen es uns wieder gemütlich, hören Musik und knabbern unsere erstandenen Waren. Ich mache den/die/das Bong wieder startklar. Die bis jetzt erlebten Effekte waren zwar interressant aber noch nicht das, was ich von einem Halluzinogen erwarte. Ich ziehe mehrere Köpfchen. Ich sage etwas zu Tim, doch mitten im Satz bin ich plötzlich weg. Ich starre auf ein Teelicht im Zimmer und kann nichts anderes fixieren. Unsichtbare Kräfte hindern mich daran, vom Teelicht wegzuschauen und Tim anzusehen. Ohnehin scheint der Raum bzw dessen Tiefeneindruck etwas verzerrt. Ich hatte in diesem Moment nicht direkt Angst, aber ich war sehr verunsichert. So eine Wirkung hatte ich nicht erwartet. Mir scheint, es vergehen Minuten bis ich wieder zu mir komme. Tim schaut mich etwas seltsam an. Jetzt erinnere ich mich, ich war mitten im Satz gewesen. Tim meint, ich hätte nur wenige Sekunden gestockt. Ich pausiere erst einmal und versuche über das Erlebnis nachzudenken. Eigentlich war das gar nicht mal unangenehm, aber trotzdem irgendwie sehr angestrengend und ungewohnt. Man rutscht ja schließlich nicht jeden Tag mal kurz in eine andere Dimension :) Was mir bei Salvia nicht gefällt, ist daß es so abrupt einsetzt. Ich lege mich etwas zurück. Tim raucht noch etwas, während ich Köpfchen nachfülle. Wir beide werden ziemlich schlapp und müde. Irgendwann um 23.30 gehe ich dann nach Hause. Am nächsten Morgen waren keinerlei Nachwirkungen mehr zu spüren. Es ist Sonntag abend, ich hatte ein nettes Wochenende. Mittlerweile habe ich im Internet noch mehrere Salvia-Tripberichte gelesen. Es ist 22.00. Meine Eltern schlafen, mein Bruder ist nicht da. Ich entschließe mich, noch einmal Salvia auszuprobieren. Ich baue meine Wasserpfeife auf. Ich mache mich direkt bettfertig, stelle den Wecker (habe am nächsten Morgen Dienst) damit ich mich nur noch hinlegen muß. Ich mach das Licht, abgesehen von einer kleinen Schreibtischlampe, aus und beginne ein Köpfchen vorzubereiten. Nach dem ersten Köpfchen fühle ich wieder die vertraute Wirkung vom Freitagabend. Nach dem nächsten tiefen Zug fühle ich mich zwar sehr locker, bekomme jedoch Angst daß meine Eltern reinkommen könnten (diese Angst ist vollkommen unbegründet, meine Eltern kommen NIE rein, vor allem nicht abends und außerdem wissen sie sowieso daß ich kiffe. und ich denke nicht, daß sie den Unterschied zwischen Cannabis und Salvia kennen). Ich werde so beunruhigt, daß ich meinen Kram wegstelle und das Fenster aufmache. Irgendwie verstehe ich nach wenigen Sekunden daß meine Aktionen nicht sinnvoll waren. So nehme ich noch einen Zug, auf meinem Bett sitzend. Ich bin wieder für kurze Zeit vollkommen weg, aber nicht so stark wie am Freitag. Dafür aber "unbewußter". Mir war eher so, als ob ich aus einer Ohnmacht erwachen würde. Ich weiß nicht wer ich bin. Bin ich ein Mensch? Ich versuche zu erraten was für einen Beruf ich wohl haben könnte. Innerhalb von wenigen Sekunden fällt mir wieder alles ein. Ich glaube das nächste mal nehme ich einen Zettel oder ein Diktiergerät mit, damit ich meine Eindrücke aufzeichnen kann. Schon wenige Minuten später fühle ich mich normal. Ich nehme mir vor, mir das nächste mal mehr Zeit zu lassen und mich auch nicht selber unter Druck zu setzen. Ich hoffe dieser kleine Tripbericht war nicht allzu verwirrend. Ich wollte meine Erlebnisse einfach nur mal loswerden...

Mittwoch, 27. Juli 2011

Cannabis Kekse - Brownies Wirkung Dosierung...

Vorteile :
Jede Verbrennung erzeugt eine Menge unliebsamer Nebenprodukte, die überwiegend nicht nur unerwünscht, sondern sogar gesundheitsschädlich sind. Auch wenn man Gras pur raucht, bekommt man Teer/Kondensat in die Lunge, und wenn man es mit normalem Tabak mischt, hat man zusätzlich noch mit dem stark suchtfärdernden Nervengift Nikotin zu kämpfen. Die Verwendung bedenklicher Schädlingsbekämpfungsmittel und anderer Gifte wird beim Marihuana-Anbau wohl in den meisten Fällen nicht kontrolliert, man kann also nicht sicher sein, ob die Pflanzen und das Harz oder Öl nicht erhebliche Belastungen aufweisen.
Andererseits ist aber Hanf eine außerordentlich widerstandsfähige Pflanze. Schädlinge und Krankheiten sind äußerst selten problematisch, im Normalfall kommt der Anbau ohne chemische Keulen aus. Selbst wenn eine Schädlingsbekämpfung notwendig wird, werden die Hanfbauern zunächst auf die kostengünstigeren und weniger bedenklichen Mittel zurückgreifen (siehe auch: Hanf-Handbuch (alte Version), Seiten 147 - 149).
Dennoch kann man natürlich nicht sicher sein, wie stark das Dope belastet ist. Allerdings stellen die Mengen, die üblicherweise konsumiert werden, selbst bei extremer Belastung keine Gefahr für die Gesundheit dar, viel eher sollte man sich Sorgen um die Belastung der Grundnahrungsmittel, des Trinkwassers und der Atemluft machen.
Als Argument gegen das Essen (versus Rauchen) eignet sich die Belastung erst recht nicht, denn niemand weiß, welche chemischen Umwandlungen diese Gifte bei der Verbrennung erfahren und was davon über die Lunge in den Blutkreislauf gerät. Fazit: Essen ist die gesündeste und effizienteste Art, Marihuana zu konsumieren.

Dosierung :
Bei der Dosierung ist Vorsicht angebracht. Zum einen ist die Wirksamkeit von gegessenem Dope individuell sehr unterschiedlich, für manche Menschen sind Mengen um die 0.25 Gramm normal, andere spüren selbst bei 1 Gramm noch nichts.
Hier läßt sich aufgrund fehlender Daten (obwohl man zwecks statistischer Erhebung sicher genügend Freiwillige finden würde ;-) auch kein Zusammenhang zu körperlichen Merkmalen, Rauchgewohnheiten oder anderem herstellen, jeder sollte sich beim Essen von Dope also erst mal von unten her experimentell an seine optimale Dosierung herantasten.
Zum anderen hängt außerdem die Wirksamkeit des Dopes auch noch von der Siedezeit der THC-Butter (bzw. allgemein der Zeit, die man dem Aktivierungsprozeß gibt) ab. THC-Butter, die 2 Minuten lang gesiedet hat, ist um einige Größenordnungen potenter als die gleiche Menge Dope direkt (also ohne Butter) in heißer Milch o.ä. verwendet.
Die meisten Menschen kommen mit einer Dosis zwischen 0.25 und 0.5 Gramm aus, unabhängig vom Alter oder Körpergewicht. 0.25 Gramm sind ein guter Einstiegswert -- wenn das nicht genug ist, kann man beim nächsten Mal immer noch mehr nehmen.

Wirkungseintritt : 

Für irgendeine wissenschaftliche Studie zur lethalen Dosis von Marihuana wurde auch mal der Wirkstoff (THC) isoliert und Versuchstieren intravenös verabreicht. Interessant ist hierbei nur, daß dabei festgestellt wurde, daß die Zeit bis zum Beginn der Wirkung dabei zwischen der Zeit beim Inhalieren und der beim Essen liegt:

Inhalieren 1 bis 10 Minuten, Schnitt 5 Minuten
Injizieren Ca. 15 Minuten
Essen 15 bis 300 Minuten, Schnitt 60 Minuten

(Achtung: Beim Rauchen nicht die THC-Wirkung mit dem Nikotinflash verwechseln, letzterer setzt fast sofort ein!) Der Grund: Das THC gelangt beim Essen über den Darm ins Blut, und geht erst durch die Lunge, von wo es nach dem Gastausch mit den roten Blutkörperchen ins Gehirn gepumpt wird. Die intravenöse Methode kappt den Umweg über den Darm, und beim Inhalieren wird das THC direkt durch den Gasaustausch in der Lunge aufgenommen.
Der eigentliche Grund für die Wirkungsverzögerung beim Essen liegt aber darin, daß die THC-haltige Mahlzeit erst mal bis zum Darm kommen muß. Und das dauert -- je nach Darmfüllung und -aktivität verhältnismäßig lange.

Beispiel Rezepte :

Nachfolgendes Rezept ist eine Beobachtung aus Indien. Meine Frau hatte eine ziemliche Magenverstimmung. Wahrscheinlich hatte sie sich diesen Infekt durch verunreinigtes Essen zugezogen. Wir waren in Jaisalmer, der goldenen Stadt und bereiteten uns auf eine längere Tour durch die Wüste vor. Am Abend waren wir noch vor den Toren der Stadt und entdeckten einen Bang-Shop. In diesen Shops kann man Cannabisprodukte in allen möglichen Variationen kaufen. Wir lebten zu dieser Zeit in Indien und waren der Meinung, dass wir wie die Einheimischen, alles ausprobieren müssten. Ich muss gestehen, dass ich bis zu dieser Zeit noch nie Cannabis zu mir genommen hatte. Meine Frau übrigens auch nicht. Also gingen wir rein und bestellten einen Tee für uns beide zusammen. Wir unterhielten uns mit dem Inhaber. Im Laufe des Gespächs zeigte er mir, wie Cannabiskekse oder der Tee hergestellt werden. Wir tranken unseren Tee und ich versicherte ihm, dass wir am nächsten Tag wiederkommen um Cannabiskese für die Reise einzukaufen, wenn der Tee Wirkung zeigt. Was soll ich sagen. Der Tee zeigte Wirkung. Ich hatte nur eine halbe Tasse Tee intus. Meine Frau trank die andere Hälfte. Sie sah mich als quakenden Frosch und im Fenster eine Frau, die ihren dicken Hintern nach draußen streckte. Ich konnte mich nicht mehr einkriegen vor Lachen. Hinzu kam, dass die Magenverstimmung meiner Frau am nächsten Morgen weg war. Kekse haben wir uns trotzdem nicht geholt. Wer weiss, wo wir dann in der Wüste gelandet wären. Für uns war es ein netter Ausflug. Fürs Leben brauchen wir das sicher nicht. Denjenigen, den das Rezept interessiert, möchte ich es nicht vorenthalten. Abraten würde ich trotzdem. Man kann so etwas sehr leicht überdosieren, wie Dante im Beitrag über Cannabutter schon beschrieben hat.
Ich möchte nicht wissen, was mit meiner Frau und mir passiert wäre, wenn jeder einen ganzen Tee genommen hätte.
Zur Herstellung von Keksen aus Cannabis verwendete man in dem Shop Cannamehl das ausschließlich aus Cannabisblättern hergestellt wurde.

Cannamehl :

Auf Nachfrage, ob denn nicht auch Blüten mit enthalten wären, wurde dies ausdrücklich verneint. Ich nehme mal an, dass die Blätter in Indien einen vergleichsweise hohen Gehalt an THC aufweisen. Zur Vorbereitung werden die Blätter gereinigt und getrocknet Die getrockneten Blätter werden anschließend zu einem feinen Pulver vermahlen, wobei darauf geachtet wird, dass der entstehende feine Staub nicht entweicht. In dem Bang-Shop hat man dazu schon elektrische Geräte verwendet. Das Ding sah aus wie eine Kaffeemaschine. Im Anschluß wurde das feine Pulver sorgsam durch ein Sieb gestrichen. Wobei eine Manschette dazu diente, den feinen Staub nicht verflüchtigen zu lassen. Für die Kekse nahm man 5 gestrichene Teelöffel des hergestellten Cannamehls.

Cannabiskekse :

Außer den 5 gestrichenen Teelöffeln Cannamehl enthielten die Kekse ein halbes Stück Butter, ein Ei, 100gr Rohrzucker, 75gr Mehl und gemahlene Vanilleschote. Zur Verfeinerung gabs noch leckere Gewürze.
Im ersten Schritt vermischt man das Cannamehl, die Butter, den Zucker, das Ei und die Vanille. Das geschieht dort mit einer Art Mixer um eine gute Verteilung des Cannamehls zu gewährleisten. Zum Schluss gab man das Mehl und die ausgewählten Gewürze hinzu und knetete die Masse zu einem Teig. Von dem Teig wurden kleine dicke Fladen mit einem Durchmesser von ca. 5cm geformt, die dann goldgelb gebacken wurden.
Nochmals als Warnung. Ich habe das Rezept nie probiert. Wie bereits geschrieben, habe ich nicht einmal einen der Kekse aus dem Bang-Shop konsumiert. Das Rezept sollte deshalb eher als Orientierung dienen, was man sich in Indien in einem Bang-Shop reinzieht und dass man dort lieber erst einmal die Hälfte konsumiert. Wie bereits geschrieben, möchte ich mir nicht ausmalen, was passiert wäre, wenn meine Frau und ich die vorgesehene Dosis eingenommen hätten. Da ich keinerlei weitere praktische Erfahrung auf diesem Gebiet aufweise, kann ich auch nichts über das mir mitgeteilte Rezept sagen. Insbesondere nicht über die genaue Dosierung oder die Wirkung der Cannabiskekse. Interessant an dem Rezept ist, dass man bei der Zubereitung ausschließlich die Blätter verarbeitet hatte und das selbst diese Blätter eine solche Wirkung hervorriefen.

Dienstag, 26. Juli 2011

Chacruna Wirkung / Dosierung (DMT)

Botanischer Name: Psychotria viridis.
 Der Chakruna ist ein Strauch oder Baum der dem Kaffeestrauch ähnlich sieht. Seine Blätter sind lang und spitzzulaufend. Sie sind hellgrün bis dunkelgrün und lederartig mut glänzender Oberseite.
Aus den grünlich-weißen Blüten bilden sich die roten Beerenfrüchte. Wahrscheinlich wurde der Chakruna schon seit präkolumbianischer Zeit als Ayahuasca Zusatz verwendet. Der westlichen Welt ist dieser Trank aber erst in den 60er Jahren von dem amerikanischen Ethnobotaniker Homer Pinkley veröffentlicht wurden.
Wirkstoff :
Die Droge sind die Blätter. Der Hauptwirkstoff mit einem Durchschnittsgehalt von 0,3 % ist das Alkaloid N,N- Dimethyltryptamin oder auch als N,N-DMT abgekürzt. Daneben enthälten sie auch noch geringe Mengen an N-Methyltryptamin (MMT und Methyltetrahydro-beta-carbolin (MTHC).
Wirkung :
Der Wirkstoff N,N Dimethyltryptamin wird im Körper von dem Enzym Monoaminooxidase (MAO) abgebaut. Werden nun gleichzeitig MAO-Hemmer eingenommen, also Stoffe die das Enzym beim Abbau des DMT´s hindern, so kann die Wirkung stark halluzinogen sein. Dieses kann aber auch zu gefährlichen Nebenwirkungen führen. Wer damit experimentieren will sollte sich unbedingt gründlich vorher informieren!
Zu empfehlen ist das Buch "Ayahuasca Analoge" von Jonathan Ott. DMT bewirkt unter anderem Visionen, Halluzinationen und eine Erweiterung des Bewußtseins, sowie ein verschärftes Gehör.
Die Effekte können bestens als psychische und physische Entschlackung beschrieben werden, kombiniert mit einer 4 Stunden andauernden Verbindung, mit dem sonnst nicht Wahrnehmbaren..

Die Intensität hängt von verschiedenen Faktoren ab, viele Konsumenten müssen erst Erfahrung aufbauen und haben vorallem am Beginn eher schwache Effekte. Wenn die Effekte schwach sind, dann kann der Rauschzustand mit dem, der von psychoaktiven Pilzen, bzw niedriger Dosierungen LSD verglichen werden, begleitet von Magenkrämpfen in den ersten 2 Stunden.

Im Falle starker Effekte, erleben die meisten Menschen einen drastischen Wechsel in der Interpretation der Realität, oder sogar einen Transport in andere Dimensionen. Die Visionen erzählen Geschichten über das gesamte Universum. Viele Menschen erhalten keine Visionen und erleben Ayahuasca über die anderen Sinne. Der Entschlackungseffekt ist sehr stark und viele Menschen bekommen Durchfall und Brechreiz.

Montag, 25. Juli 2011

Verbot von JWH Inhaltsstoffen 2011

Das neue Jahr bringt wieder eine Handvoll neuer Verbote mit sich. So hat der Bundesrat nun beschlossen die Cannabinoide JWH-019 und JWH-073 sowie der Stoff Mephedron (4-Methylmethcathinon) ins Betäubungsmittelgesetz (BtmG) aufzunehmen. Mit diesem neuen Verbot verschwinden nun wieder einige beliebte Räuchermischungen vom Markt weil sie diese Stoffe enthalten haben.
Doch kein Grund zur Sorge denn die neuen legalen Spice-Nachfolger werden schon produziert. So leicht lassen sich Räucherfreunde nicht in die Illegalität treiben.

Rosenwurz Wirkung / Wissenswertes

 Wirkung

In Russland und Skandinavien wurde der Rhodiola rosea-Extrakt über 35 Jahre lang intensiv auf seine möglichen Wirkungen hin untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass er geistigen und körperlichen Stress verringert. Der Extrakt beeinflusst Signalstoffe der Nervenzellen, das zentrale Nervensystem und die Herzfunktion. Außerdem scheint Rhodiola rosea den Transport von Signalstoffen im Gehirn zu erleichtern.

- Zentrales Nervensystem
Rhodiola rosea schützt die Zellen vor dem Angriff freier Radikale. Dies hat auch einen Einfluss auf das Nervensystem. Stress greift in die Erinnerungsfunktionen ein und erzeugt über längere Zeit Schädigungen im Erinnerungssystem. Rhodiola rosea stimuliert verschiedene Signalsubstanzen der Nervenzellen. Dadurch werden Wahrnehmung, Lern- und Erinnerungsfähigkeit verbessert.
- Die anregenden Wirkungen der Pflanze auf die Psyche wurden an 53 gesunden Testpersonen sowie an 412 Patienten mit geistigen Störungen (Neurosen) und allgemeiner körperlicher und geistiger Schwäche untersucht. Die Behandlungsdauer reichte von 10 Tagen bis zu 4 Monaten, die Dosierung betrug dreimal täglich 50 mg Rhodiola rosea. Daraufhin besserten sich die Beschwerden.
- In einer offenen Studie an 128 Patienten linderte Rhodiola rosea bei 64% der Personen Müdigkeit, Reizbarkeit, Kopfschmerzen und Schwäche sowie andere Beschwerden des vegetativen Nervensystems.
- Rhodiola rosea wirkte sich auch vorteilhaft bei Gehirnverletzungen aus, besonders in Kombination mit Piracetam (einem Medikament, das die Hirnleistung bei Altersdemenz verbessern soll). Rhodiola rosea kann jedoch bestimmte Erscheinungen geistiger Erkrankungen (manische Symptome) nicht verringern; auf der anderen Seite kann die Pflanze Wahnzustände (paranoide Zustände) verschlechtern.
- Rhodiola rosea bewirkte in Kombination mit speziellen Medikamenten (tricyclischen Antidepressiva) bei depressiven Patienten eine Verbesserung der Beschwerden und verringerte die Nebenwirkungen dieser Medikamente.
- Bei der medikamentösen Behandlung von Schizophrenie können möglicherweise dieselben Nerven, die bei Patienten mit Parkinson-Krankheit beschädigt sind, betroffen sein. In diesem Fall entwickeln die Patienten Parkinson-ähnliche Symptome mit Steifheit, Zittern und langsamen Bewegungen. Zur Linderung dieser Beschwerden kann Rhodiola rosea eingesetzt werden, v.a. wenn übliche Medikamente nicht wirken.

- Steigerung der Leistungsfähigkeit
- An Ratten erhöhte die Gabe von Rhodiola rosea-Extrakt teilweise die Lern- und Erinnerungsfähigkeit.
- An 56 gesunden Ärzten und Ärztinnen im Nachtdienst wurde 14 Tage lang die Wirkung einer täglichen Einnahme von 170 mg Rhodiola rosea-Extrakt auf geistige Leistungsfähigkeit und Müdigkeit untersucht. Bei Denksportaufgaben wurde eine erhebliche Verbesserung der geistigen Leistungsfähigkeit durch Rhodiola rosea-Gabe nachgewiesen. Nach 6 Wochen verschwand dieser positive Effekt. Diese Ergebnisse weisen darauf hin, dass Rhodiola rosea-Extrakt vorübergehend eine stressbedingte Müdigkeit verringern kann.
- In einer russischen Studie wurde die Wirkung von 100 mg Rhodiola rosea-Extrakt pro Tag oder einem Scheinpräparat (Placebo) auf die Leistungsfähigkeit von ausländischen Medizinstudenten während der Examenszeit untersucht. Das allgemeinen Wohlbefinden und die körperliche Fitness wurden in der Rhodiola rosea-Gruppe verbessert. Geistige Ermüdung und Schlafbedürfnis waren bei diesen Studenten geringer als in der Vergleichsgruppe. Auch die Examensnoten bei der Rhodiola rosea-Gruppe waren im Durchschnitt etwas besser.
-In einer klinischen Studie an 161 Kadetten wirkte Rhodiola rosea-Extrakt ebenfalls gegen Müdigkeit.
-In einer weiteren klinischen Studie an jungen gesunden Testpersonen wurde die Einnahme von 200 mg Rhodiola rosea-Extrakt (der 3 % Rosavin und 1 % Salidrosid enthielt) auf körperliche Belastung, Muskelkraft, Geschwindigkeit der Gliederbewegung, Reaktionszeit und Aufmerksamkeit untersucht. Die akute Einnahme von Rhodiola rosea erhöhte Ausdauer und Belastbarkeit.
- 42 Biathleten, die 30 – 60 Minuten vor ihrem Skirennen Rhodiola rosea-Extrakt einnahmen, wiesen eine bessere Zielgenauigkeit und ein geringeres Armzittern auf.

- Herz / Kreislauf
Rhodiola rosea wirkte in Tierversuchen gegen Fehlfunktionen des Herzgewebes, die durch Stress ausgelöst wurden. Bei Ratten führt eine plötzliche Abkühlung normalerweise dazu, dass sich der Herzmuskel nur noch schwer zusammenziehen kann. Diese Fähigkeit wird teilweise während der ersten 18 Stunden nach dem Kältestress wieder zurück gewonnen. Die Vorbehandlung mit Rhodiola rosea scheint sich auf diese Art von Stress positiv auszuwirken. Bei mit Rhodiola vorbehandelten Ratten zog sich der Herzmuskel bei plötzlicher Abkühlung besser zusammen.

- Leber
An Ratten, die durch eine Vergiftung an einer Leberentzündung erkrankten, zeigte ein wässriger Rhodiola rosea-Extrakt leberschützende Eigenschaften. Dies zeigte sich an normalen Konzentrationen der Leberenzyme im Blut.

- Hormonelle Wirkung
- 40 Frauen ohne Monatsblutung (= Amenorrhoe) nahmen entweder zweimal am Tag oral je 100 mg Rhodiola rosea-Extrakt ein oder intramuskulär 1 ml Rhodosin. Die normale Regelblutung wurde bei 25 Frauen wieder hergestellt, 11 von ihnen wurden schwanger. Bei Frauen mit normaler Regelblutung vergrößerte sich nach der Rhodiola rosea-Behandlung die mittlere Länge der Gebärmutterhöhle von 5,5 cm auf 7,0 cm (= normal).
- Auch in Einzelfällen wurden Frauen, bei denen mit üblichen Medikamente keine Schwangerschaft eintrat, mit Rhodiola rosea erfolgreich behandelt. Hier fehlen jedoch noch klinische Studien.
- Bei 26 von 35 Männern mit Erektionsstörung und vorzeitiger Ejakulation verbesserte sich nach Einnahme von Rhodiola rosea (150 – 200 mg pro Tag über 3 Monate) die Sexualfunktion, und die Prostata-Flüssigkeit normalisierte sich.

- Krebserkrankung
Bisher wurde die Krebsforschung mit Rhodiola rosea nur an Tieren durchgeführt. Bei Tumor-Ratten hemmte die Einnahme von Rhodiola rosea-Extrakt das Tumorwachstum, verringerte das Auftreten von Metastasen (Tochtergeschwüren) in der Leber und erhöhte die Lebenszeit. Die Kombination von Rhodiola rosea mit Cyclophosphamid (Medikament gegen Krebs) verstärkte die Wirkung gegen Metastasen.

- Fallstudien
In Fallstudien wirkte Rhodiola rosea gegen folgende Symptome:
- depressive Erscheinungen
- geistige und körperliche Müdigkeit (zusätzlich zu psychiatrischen und medizinischen Bedingungen)
- Gedächtnisverlust und Wahrnehmungsstörungen
- Sexuelle Störung
- Störungen in den Wechseljahren

Jamaican Gold Extreme – Erfahrungsbericht

Tripbericht wurde zugesendet von woOt , danke! mein nächster Test behandelt das neue Jamaican Gold Extreme, eine weitere Neuerscheinung aus dem Hause Jural. Bei den letzten Produkten des Herstellers konnte man stets eine Steigerung zum Vorgänger feststellen, mal schauen ob JGE diese Entwicklung beibehält.

Verpackung: JGS Kommt mM nach im selben Tütchen wie JGE daher bis auf das, dass Extreme gegen ein Supreme ausgetauscht wurde. Bis hier keine großen Unterschiede feststellbar. Wie üblich auch die Standard Hinweise und Infos auf der Rückseite zu sehen. Nun nach dem öffnen der Packung, findet sich eine Mischung die dem JGE sehr ähnelt, auch vom Geruch her, welcher nur etwas süßer erscheint. Es kommt mir auch so vor als wenn sich ein größerer Anteil Stile im Päckchen befindet als im JGE und einen auch heller in der Farbe, kann aber auch am Licht liegen So viel zur Oberfläche..
Ritual: Das Ritual gestaltest sich indem ich auf einem Flyer 0,2-0,4g auf eine Kippe aufstreue, meine Vase fülle und eine „normale“ Ladung verräuchere. Sofort merkt man wie sich ein gut spürbares High im Raum breit macht. Dazu hab ich mir Futurama rein gezogen und nach der ersten Folge hab ich mir dann nochmal eine 2. Ladung gegönnt, da sich bis zu diesem Punkt alles gut verarbeiten ließ. Die 2. Folge hab ich mir dann so nebenher angeschaut und musste erstmal ein Bekanntes MMORPG spielen, während der PC hoch fuhr machte ich mir ne 2. Zündung auf der alten guten Birthday RooR startklar. Der folgende ablauf gestaltete sich recht zügig, ich verräucherte, ging zum PC, startete das Spiel und trank noch was.. Dann war ich ca. 1Std45min im permanenten „Dungeon Run“. Also hier gillt auch, um ein Produkt genießen zu können welches dafür ausgelegt ist, dann auch nicht übertreiben bei der Dosierung. Aber wenn man schonmal ne RooR rauch wieso denn dann Knausern. Nach dem Spielen wollt ich dann auch schlafen gehen und hab in 4-5Std 3 Rituale durchgezogen und bin voll und ganz zufrieden. Da es sich von der eigentlichen Potenz her gut Dosieren lässt!

Das Urteil: JGS ist das was ich mir davon erhofft habe, wie anfangs schon erwähnt ist es für mich das, was BSB bei BSB&BWB ist, die gute Laune Mischung welche nicht zu Low ist für Ihr Geld. Und da JGE mir ein bissl zu stark ist passt des schon.

Für die Leute die noch Punkte haben wollen -> 9,7/12

Hoffe der Bericht gefällt, eure Meinung zum Produkt sowie zum Bericht gefallen mir ebenso!

Manga Hot Neuauflage – Räuchermischung Erfahrungsbericht

Tripbericht / Beurteilung wurde zugesendet von H0niG danke!
Ich hab die ganzen Tage nun schon Manga Hot verräuchert und bin echt zufrieden. Da es ja mit GC zusammen auf den Markt kam sollte man auch davon ausgehen kann das die beiden Produkte sich im Größen und ganzen nicht allzu sehr gleichen sollten. Da meiner Meinung nach Jural verschiedene Zielgruppen erreichen will. Nun zum doch sehr Interessanten Test.
Verpackung-Inhalt: Nun ja, ich denke bei der Verpackung gibt es auch hier wieder nicht viel zu sagen, außer dass es die selbe ist welcher mir die ganze Zeit schon bekannt war. Der Geruch ähnelt auch dem vom GC mehr oder weniger. Auf jeden Fall nicht zu Stinkzeugs wie King Kong, Bill, Pii..usw. Auch hier wieder ein Sichtfenster auf der Rückseite und keinerlei Anzeichen von “essential minerals“. Konsistenz gleicht ebenfalls der von GC! Dann mal gechillt ins Ritual über gehen.

Ritual: Auch hier wird eine normale Mischung vorbereitet, wie ich es auch schon bei Green Cat praktiziert hab. Mischung fertig, Head gefüllt und Ritual sachgemäß durchgeführt ^^ Dann gabs erstmal Essen und anschließend hab ich meine Skorpione gefüttert und bewässert :] quasi Live Bericht Hehe Aber ich muss betonen das MHOT doch Couchdrückend ist mit leichtem Kopfhigh. Von der Intensivität her kann man sogar sagen dass es mit Blaze oder MnK mithalten kann. Was sich, in Preis/Leistung, natürlich auf MnK bezogen positiv äußert :] Meine Freundin ist auch als MnK Fan zu GC gewechselt ^^. Beim verräuchern gabs auch kann klagen in den Atemwegen, nur mit Verzögerung wirkend, dass übliche trockene Gefühl im Mund Mehr gibts dazu, denke ich auch nicht nicht zu sagen

Das Urteil: Tjo was soll ich sagen, Jural hat zwei in der Vergangenheit, mehr Negativ aufgefallene Produkte in den Griff bekommen. Das freut mich und ich hoffe die Leute die sich damals aufs Release freuten nun auch. Einen Kauf ist es allemal wert. In meinen Augen auch mehr als GC. Dennoch hab ich auch meine Lieblinge, kann aber durchaus sagen das man MHOT doch empfehlen kann!

Tollkirsche Wirkung / Dosierung / Infos

Die Tollkirschen (Atropa) sind eine Gattung aus der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae).

Wirkstoff:
Scopolamin

Wirkung :
Innerhalb einer Viertelstunde stellen sich die ersten Vergiftungserscheinungen ein: psychomotorische Unruhe, allgemeine Erregung, Rededrank, Euphorie, Bewegungsdrang, ggf. Weinkrämpfe und andere Wirkungen.
Die Wirkung von Scopolamin geht auf seine antagonistische Wirkung auf muscarinische Acetylcholinrezeptoren zurück. Genau wie Atropin wirkt es als kompetitiver Hemmstoff.

Scopolamin hat folgende Nebenwirkungen (Dosis unter 5 Milligramm, nicht-subkutan):
Mundtrockenheit
Sehstörungen
Halluzinationen
Koordinationsstörungen
Probleme bei der Entleerung der Blase (Miktionsstörungen)
Juckreiz
Delirante Zustände
Gedächtnisstörungen (Paramnesien)

Nach Berichten wurde in Ländern Lateinamerikas Scopolamin – dort auch „Burundanga“ genannt – von Kriminellen benutzt, um Opfer in Trance zu versetzen und willenlos zu machen. Verabreicht wird das geruchs- und geschmacklose Mittel mit Speisen und Getränken oder es wird über präparierte Zigaretten inhaliert. Ab 2009 fehlen glaubhafte Berichte, dass diese Droge in Nordamerika oder Europa von Kriminellen verwendet wird.In Umlauf gesetzte Meldungen über die mögliche Drogeneinnahme per Hautkontakt, wie etwa über getränkte Visitenkarten, sind falsch. Zum Jahreswechsel 2008/2009 stellten mehrere US-amerikanische Polizeistationen klar, dass die ursprüngliche Meldung nicht von ihnen stamme und Mitarbeiter selbst auf die Falschmeldung hereingefallen seien.

Dosierung :
Nicht konsumieren kann schnell ins Krankenhaus führen!  Falls zu spät Bäre für Bäre rantasten min 1 stunde Abstand!

Sonntag, 24. Juli 2011

Ritalin Wirkung / Dosierung / Wissenswertes

Methylphenidat / Ritalin  ist ein zentralnervös wirkendes Stimulans. Dabei ist die Wirkung durch eine Blockade eines Dopamin-Transporter-Systems im Nervensystem gekennzeichnet. Diese Blockade ist reversibel, d.h. hält nur für die Dauer der Wirkung des Medikamentes an. Nach einer Wirkdauer des Medikamentes von ca 3-5 h (bei den Kurzzeitpräparaten) ist das System wieder im Ausgangszustand.

Kinder (bzw. Jugendliche und Erwachsene) mit ADHS weisen gegenüber Menschen ohne ADHS nun eine höhere Anzahl dieser Dopamintransporter auf. Durch die Blockade dieses Systems wird also einn Verfasse physiologischer Zustand (entsprechend dem von Nicht-ADHSlern) angeglichen.

Viele (aber nicht alle) Patienten mit ADHS erleben die therapeutische Wirkung der Tablette im Sinne eines "on-off"-Phänomens, was man am ehesten mit einem Schalter vergleichen könnte. Bei richtig eintitrierter Dosierung, also individuell ermittelter Dosis, die ideal für die Beeinflussung des Dopaminsystems bei dem Patienten ist, beschreiben die Patienten eine deutliche Verbesserung der Wahrnehmung und Aufmerksamkeitsfunktionen. Dies wird z.T. wie "ein Vorhang" oder "sich lösender Nebel" beschrieben. Ist die richtige Dosis ermittelt, gelingt es die Aufmerksamkeit ohne besondere Anstrengung zu halten, aber eben auch Gespräche oder Aktivitäten länger zu verfolgen. Das Gehirn ist nicht mehr stark ablenkbar, insbesondere gelingt es wichtige von unwichtigen Informationen (z.b. Nebengeräusche) besser zu filtern.

Diese Effekte sind auf die Dauer der Wirkung des Medikamentes beschränkt.

Menschen ohne ADHS können auch eine unspezifische Konzentrations- oder Leistungssteigerung mit Psychostimulanzien erzielen, was ja zum missbräuchlichen Einsatz dieser Substanzgruppe u.a. bei Studenten zur Leistungssteigerung oder Wachheit vor Prüfungen geführt hatte. Zudem wurde die appetithemmende Wirkung als vermeindliche "Appetitzügler" missbraucht. Im wesentlichen herrschen aber für Menschen ohne ADHS eher Effekte auf das sympathische Nervensystem vor. Durch die Aktivierung des Sympathikus wird ein leichtes Unruhegefühl, vielleicht auch Herzrasen oder leichter Blutdruckanstieg ausgelöst. Dies erleben die meisten bereits als unangenehm (vergleichbar starker Nervosität oder einem zu starkem Kaffeekonsum).

Im Gegensatz zu dem deutlich spürbaren "an-aus"-Effekt bei Patienten mit ADHS erleben Menschen ohne ADHS eher eine kontinuierliche und deutlich dosisabhängige Wirkung. Je höher die eingenommene Dosis desto stärker werden auch die empfundenen Missempfindungen sein.

Ein euphorisiernder Effekt tritt bei therapeutischen Dosierungen von Methylphenidat nicht ein. Weder bei "ADHSlern" noch bei anderen Menschen. Entgegen immer wieder vorgebrachten Behauptungen "eignen" sich als therapeutisch eingesetzte Stimulanzien wie Ritalin nicht als Suchtstoffe und haben auch dementsprechend als alleinige Suchtmittel keine klinische Bedeutung.

Nebenwirkungen

Ritalin kann bei Langzeitanwendung auch bei angemessener Dosierung bei Kindern zu einer Wachstumsverzögerung und zu reduzierter Gewichtszunahme führen, wobei sich nach dem Absetzen der Medikation in den meisten Fällen der Wachstumsverlauf der Kinder später wieder normalisiert.
Rückgang des Appetits und der Flüssigkeitsaufnahme ist eine häufige Nebenwirkung. Dies kann dadurch gemildert werden, dass das Methylphenidat nach dem Essen verabreicht wird oder die Hauptmahlzeit auf den Abend verlegt wird, wenn die Wirkung abgeklungen ist. Gewöhnlich verliert sich diese Nebenwirkung innerhalb einiger Monate.[

Samstag, 23. Juli 2011

Körpereigene Droge Serotonin Wirkung / Wissenswertes

Auch Pflanzen entahlten das Glückshormon
Serotonin ist ein wahres Wundermittel in unserem Körper es reguliert sehr viele Körperfunktionen.
Die meisten Drogen schütten Serotonin aus oder ahmen die Wirkung nach ( Wie z.B. Psilocybin, LSD und weitere).
Serotonin kann nicht die Blut-Hirn-Schranke überwinden ( außer unter Einfluss von MAO Hemmern u.ä ).
Es ist schwachsinn Serotonin reiche Produkte zu essen um mehr Serotonin im Gehrin freizusetzen.
Erwiesen ist das Sport / Licht  die Serotonin Produktion erhöht / verbessert.
Deshalb neigen viele unter einer Winterdepression, da wenig Licht bei vielen dazu führt, dass wenig Serotonin ausgeschüttet wird (Was aber nicht bedeutet, dass zu wenig Serotonin vorhanden ist !)

Wirkung

Im menschlichen Organismus besitzt Serotonin vielfältige Wirkungen insbesondere auf das Herz-Kreislauf-System, den Magen-Darm-Trakt und das Nervensystem. Auf molekularer Ebene werden die Funktionen des Serotonins über die mindestens 14 verschiedenen Serotonin-Rezeptoren (5-HT-Rezeptoren) vermittelt, die in 7 Familien zusammengefasst werden: 5-HT1 bis 5-HT7. Die 5-HT3-Rezeptoren bestehen aus Ionenkanälen, alle übrigen bekannten 5-HT-Rezeptoren sind G-Protein-gekoppelte Rezeptoren. Dank dieser Vielzahl an Serotonin-Rezeptoren, die zudem gewebe-, zelltyp- und konditionsabhängig verteilt sind, ist der Organismus in der Lage, auf unterschiedliche Serotonin-Konzentrationen zu reagieren und verschiedenartige Signaltransduktionswege zu starten. Diese sind die Hauptursache für die oft gegensätzlichen Funktionen von Serotonin im Organismus. Darüber hinaus vermag Serotonin intrazellulär über eine als Serotonylierung bezeichnete Modifikation von Proteinen Signaltransduktionsprozesse zu steuern.

Die Wirkungen von Serotonin auf das Herz-Kreislauf-System sind komplex und umfassen sowohl das Zusammenziehen (Kontraktion) als auch die Entspannung (Relaxation) der glatten Muskulatur von Blutgefäßen. Während in der Lunge und in den Nieren des Menschen die blutgefäßverengende Wirkung im Vordergrund steht, dominiert in der Skelettmuskulatur die blutgefäßerweiternde Wirkung. Eine Injektion von Serotonin in den Blutkreislauf verursacht eine triphasische Veränderung des Blutdrucks. Nach einem anfänglichen Blutdruckabfall kommt es nach wenigen Sekunden zu einem Blutdruckanstieg, um letztendlich in einer langanhaltenden Hypotonie zu enden.
Für diese Effekte sind die Rezeptoren 5-HT1B, 5-HT2A, 5-HT2B und 5-HT7 hauptverantwortlich.[47] Je nach Blutgefäß führen sie zu einer direkten Kontraktion (über 5-HT1B, 5-HT2A und 5-HT2B) oder Relaxation der Blutgefäße (über 5-HT7). Alternativ können Blutgefäße indirekt über die Beteiligung des Endothels (über 5-HT1B und 5-HT2B) und einer Freisetzung von blutgefäßerweiternden Botenstoffen, wie beispielsweise Stickstoffmonoxid (NO), relaxiert werden.

Neben diesen unmittelbaren Effekten auf die Blutgefäße vermag Serotonin über das Zentralnervensystem den Blutdruck und den Blutgefäßtonus auf komplexe Weise zu steuern.

Zu den bekanntesten Wirkungen des Serotonins auf das Zentralnervensystem zählen seine Auswirkungen auf die Stimmungslage. Ein erhöhter Serotoninspiegel im Gehirn, beispielsweise bedingt durch eine Überdosierung Selektiver Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, führt zu Unruhe und Halluzination. Depressive Verstimmungen lassen sich neurochemisch häufig auf einen Mangel an Serotonin oder seiner Vorstufe, der Aminosäure Tryptophan, zurückführen. Auch Angst und impulsive Aggressionen können auf einen Serotoninmangel zurückgeführt werden.

Serotonin führt über eine Stimulation bestimmter Regionen der Großhirnrinde, die für die emotionale Regulation verantwortlich sind, im Wesentlichen zu einer Hemmung der Impulsivität und des aggressiven Verhaltens. Hieran sind insbesondere Serotoninrezeptoren vom Typ 5-HT1A und 5-HT1B beteiligt. Für die euphorisierende und halluzinogene Wirkung von Serotoninagonisten wie beispielsweise LSD ist eine Aktivierung von 5-HT2A-Rezeptoren verantwortlich.
Serotonin wird auf Grund seiner Wirkungen auf die Stimmungslage im Volksmund oft als „Glückshormon“ bezeichnet. Ein Konsum serotoninreicher Genussmittel, wie beispielsweise Schokolade oder Bananen, führt jedoch nicht wegen des enthaltenen Serotonins zu einer stimmungsaufhellenden Wirkung, da Serotonin nicht die Blut-Hirn-Schranke überwinden kann. Vielmehr bewirken die aufgenommenen Kohlenhydrate eine vermehrte Produktion und Ausschüttung von Neurotransmittern im Gehirn, die zu dieser Wirkung führen.

Freitag, 22. Juli 2011

Qatna Räuchermischung

  Als erstes Augenmerk haben wir die Verpackung der Räuchermischung. Sie ist schlicht aber nicht langweilig gehalten. Daher hat sie einen guten Wiedererkennungswert wie auch der Name Qatna . Allerdings ist sie wie die anderen Produkte der Herstellers nicht wieder verschließbar. Nach dem öffnen der Packung steigt einem sofort der Geruch in die Nase. Es ist ein vergleichbarer Geruch zu Bloom! Der mir aber eher zuspricht, da er nicht so penetrant ist.Wie man auf dem Bild gut erkennen kann ist der Inhalt eher fein als grob. Was mir persönlich zuspricht.

Gut, fangen wir mal mit dem Teststäbchen an. Die Testmenge beruht auf 0,25g. Der Geruch beim verräuchern war genüsslich. Die Wirkung allerding ließ einige Minuten auf sich warten und war zu Anfang noch milde gehalten. Vergleichbar mit MEX. Nach der zweiten Mischung mit weiteren 0,25g und ca. 30 Minuten später sah die Sache schon anders aus. Die Wirkung war vergleichbar mit Bloom! aber alles andere als kurz. Sie hielt ungefähr 90 Minuten lang an. Ich fühlte mich sicher und geborgen aber stand voll neben mir.

Als die Wirkung langsam nach ließ verräucherte ich 1g Qatna mystic mit 3g Tabak in der Vase. Am Anfang war es ein sehr angenehmer Zustand. Aber nachdem einige Minuten verstrichen, fühlte ich mich nicht mehr so gut. Daraufhin habe ich Hunger bekommen. Ich habe mir eine Pizza gemacht wo alles nur erdenkliche drauf war. Danach war mir richtig schlecht. Ich konnte nicht mehr. Ich wollte einfach nur noch das dieses Gefühl verschwindet. Als ich mich im Anschluss übergeben hatte ging es mir wieder fabelhaft. Das ganze geschehen allerdings erforderte so viel kraft das ich kurze Zeit später einschlief.

Fazit: Qatna mystic ist an für sich ein gutes Produkt. Mit leichter, starker und extremer Wirkung. Man sollte es aber nicht übertreiben oder eine kuriose Essensmischung verzehren.

Holzrose Wirkung/Dosierung/Wissenswertes

Die Pflanze ist für ihre psychoaktiven Samen bekannt, die Hawaiian Babies genannt werden. Sie enthalten unter anderem den Wirkstoff Ergin (Lysergsäureamid, LSA), der dem Lysergsäurediethylamid (LSD) ähnlich ist und psychedelisch wirkt.

Die Wirkung tritt etwa 30 bis 120 Minuten nach Einnahme ein und kann zwischen drei und zwölf Stunden andauern. Häufige Nebenwirkungen sind Übelkeit, sowie seltener auch Erbrechen oder Unterleibskrämpfe. Andere Nebenwirkungen bei Konsum der Samen sind Erschöpfung und Verstopfung. Auch an den Tagen nach dem Konsum können noch Nachwirkungen in Form von allgemeinem Unwohlsein, Übelkeit und Blähungen auftreten. Bei Überdosierungen können toxische Effekte (Ergotismus) auftreten. Schwangere und Leberkranke dürfen kein Ergin zu sich nehmen.

Je nach Anwender und Stärke der Samen zwischen 3-15 Samen - es wird dringend empfohlen, mit einer niedrigen Dosis zu starten.

Die Samen werden aus den Hülsen entfernt und die weiße Schicht von der Samenoberfläche abgekratzt. Dies geht einfach, wenn man die Samen zuvor ganz kurz (ca. 1 Minute) in Wasser einlegt. Die Samen werden anschließend gemahlen oder zerstoßen (Mörser, Hammer, Fleischklopfer).
Folgende Konsumformen sind bekannt:

  • (auf Grund des Ergebnisses am häufigsten genutzte Variante) Samen in etwas Wasser (oder Tee etc.) einlegen und möglichst lange ziehen lassen, idealerweise mehrere Stunden unter gelegentlichem Rühren/Schütteln. Dann mit dem Samenbrei trinken.
  • wie 1. jedoch ohne Samenbrei, dadurch aber schwächere Wirkung, jedoch etwas angenehmer im Geschmack.
  • Abfüllen der Samenbrösel in Gelatinekapseln und Aufnahme mit viel Flüssigkeit.
  • Herstellen eines Auszugs, z.B. mit starkem Rum. Diese Variante lohnt sich, wenn ausreichend Material vorliegt. Der Auszug ist gut zu dosieren und kann zusammen mit anderer Flüssigkeit konsumiert werden. Die Wirkung ist jedoch auf Grund des fehlenden Samenbreis etwas schwächer.
  • Rektale Aufnahme nach Zerstoßen der Samen und Herstellung von Zäpfchen. Zeigte jedoch bei den Konsumenten nur schwache bis gar keine Wirkung.

Empfehlenswert ist, einen leeren Magen zu haben. Hierdurch wird die auftretende Übelkeit deutlich verringert.
Dosierung der Hawaiianischen Holzrose
Dosis Intensität
1 - 2 Samen Schwach ausgeprägte Wirkung
3 - 5 Samen Lowdose
5 - 8 Samen Mittelstark
8 - 12 Samen Stark
12 - 18 Samen Sehr stark
18+ Samen Gefährliche Dosierung
Die Wirkung tritt ab ca. 30-50 Minuten nach Aufnahme ein und dauert etwa 6 Stunden. Konsumenten berichten von einer Abnahme der Anfangsübelkeit wenn magenberuhigende Tees (z.B. Kamilletee) getrunken werden oder nach ca. einer Stunde leichte Kost gegessen wird.


Wirkung
Allgemein lösen die Holzrosen eine Erweiterung der Pupillen aus, wodurch der Konsument oft Schwierigkeiten hat, die Sehschärfe, insbesondere bei hoher Lichtintensität, einzustellen. Zudem können die Holzrosen verschiedene körperliche Wirkungen auslösen, unter anderem können verschiedene Körperreaktionen über den Sympathikusnerv sowie dem Parasympathikusnerv ausgelöst werden und teils paradoxe Auswirkungen auftreten. Einerseits kann das enthaltende LSA die Pulsfrequenz beschleunigen, den Blutdruck ansteigen, starkes Schwitzen, Speichelklumpen sowie Gefäßverengungen auslösen, andererseits ist es auch möglich, dass die Pulsfrequenz verlangsamt wird sowie eine Verminderung des Blutdruckes und die erhöhte Bildung von Speichel ausgelöst wird. Außerdem ist das Temperaturempfinden verändert, dabei ist es möglich, dass an einem heißen Tage der Konsument friert aber an kalten Tagen eine erhöhte Schweißproduktion hat. Häufig dokumentiert sind auch verstärkte Muskelentspannungen, Zuckungen oder gar Krämpfen, die sich in verschiedenen Formen von Zittern, aber auch Verrenkungen zeigen.


Die psychedelische Rauschwirkung, häufig auch als Trip bezeichnet, in Worten wiederzugeben fällt den meisten Konsumenten schwer, da die Bilder, Emotionen, Sinneseindrücke und Gefühle während der Wirkung sehr vielseitig seien können. Generell wird der Konsument nach der Einnahme von LSA emotional empfindsamer und merkt eine starke Veränderung des Bewusstseins. Dabei wird die Wirkung sehr durch innere Prozesse, sowie äußere Faktoren beeinflusst. Darüberhinaus ist die Wirkung auch Dosisabhängig und werden in der Szene in verschiedenen "Levels" mit vielfältigen Effekten dargestellt, die der Konsument erreichen kann.
Wirkdauer bei oraler Einnahme von Holzrosen
Stichwort Dauer
Gesamter Zeitraum 5 - 8 Stunden
Wirkeintritt20 - 60 Minuten
Höhepunkt4 - 6 Stunden
Ausnüchterung1 - 2 Stunden
Nachwirkungen0 - 6 Stunden
KaterSelten (Kopfschmerzen)
Allgemein intensiviert LSA die individuelle Wahrnehmung, verändert das Zeitempfinden und äußere Umgebungen werden verändert wahrgenommen. Dabei treten Pseudohalluzinationen auf, in denen reale Gegenstände plastischer oder in Bewegung empfunden werden können (z.B. Wände scheinen zu atmen). Es können farbige geometrische Objekte genauso wie kaleidoskopische Visionen (speziell bei geschlossenen Augen) auftreten und von einer allgemeinen Intensivierung von Farben und Lichtern wird berichtet. Auch die audiovisuelle Wahrnehmung wird verändert und zeigt sich in "Echo"-ähnlichen Zuständen, Veränderungen in der Einordnung von Klängen sowie einer starken intensiven Musikerfahrung.
Dabei versetzt LSA den Konsumenten in einen Zustand, der der Psychose in vielen Punkten ähnlich ist. Auch Gemeinsamkeiten mit der Shizophrenie werden gesehen. Im Unterschied zur Psychose ist dem Konsumenten bewusst, dass er sich durch den Konsum einer Droge in diesen Zustand versetzt hat, wobei bei einer höheren Dosierung das Wissen über die willentliche Berauschung fehlen kann und daher die Kontrolle über die eigenen Handlungen ausfallen können.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass auf einer psychedelischen Reise verblüffende Erkenntnise über die eigene Psyche möglich seien und somit therapeutisches Potential vorhanden sei um z.B. neue Lebenspläne umzusetzen. Auch Gefühle der höchsten Erkenntnis oder gar starke spirituelle Erfahrungen seien möglich. Wobei auch sehr negative Erlebnisse nicht zu unterschätzen sind, in dennen der Konsument die totale Kontrolle über sein Handeln und Denken verliert und sich teils in seinen Gedanken verliert und die Realität nicht mehr richtig erfassen kann.

Donnerstag, 21. Juli 2011

Passionsblume Wissenswertes / Wirkung / Dosierung

Es geht um die Passionsblume die erfolgreich gegen Depressionen und Ähnliches Eingesetzt wird hier ein kurzer Überblick zu der Pflanze.

Wirkung : 
Beruhigend und krampflösend.
Die beruhigenden, angst- und krampflösenden Eigenschaften der Passionsblume wurden durch Tierversuche bestätigt. Die Anwendung der Passionsblume zur Entspannung und Lösung von Bauchschmerzen ist daher plausibel.
Wirkt in kleinen Mengen stimmungsaufhellend und erzeugt ein angenehmes High. In größeren Mengen können halluzinogene Wirkungen auftreten. Soll bei Schlafstörungen helfen. Man neigt allgemein zu intensiven Träumen.
Tipp:
Interessanterweise scheint die Passionsblume in einer Dreierkombination (Passionsblume + Johanniskraut + Baldrian) als eine Art „Turbo“ für das Johanneskraut zu wirken. Die Passionsblume scheint in dieser Synthese eine niedrigere Johanneskrautdosis (keine Nebenwirkungen) mit mindestens der gleichen Wirksamkeit zu ermöglichen.

Wirkstoffe:
Harmin. Enthällt MAO-Hemmer!Vorsicht !

Zubereitung / Dosierung  :
Mit wenig oder ohne Tabak rauchen.
Für einen Passionsblume-Tee übergiesst man ein bis zwei Teelöffel Passionsblume mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen.Anschliessend abseihen und in kleinen Schlucken trinken.  Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich.Wie bei allen stark wirksamen Heilkräutern sollte man nach sechs Wochen Daueranwendung eine Pause einlegen und vorübergehend einen anderen Tee mit ähnlicher Wirkung trinken. Anschliessend kann man wieder sechs Wochen lang Passionsblume-Tee trinken. Durch die Pause werden eventuelle unerwünschte Langzeitwirkungen verhindert und die erwünschte Passionsblume-Wirksamkeit bleibt erhalten und lässt nicht durch Gewöhnung nach.

Gesundheit : 
Herz-/Kreislaufbeschwerden
Verstärkt der Extrakt im Tierversuch die Kontraktionskraft des Herzmuskels. Im Bluthochdruckmodell an Ratten senkt ein Extrakt aus der Passionsblume den Blutdruck.

Die Passionsblume wurde vom Würzburger Studienkreis zur Arzneipflanze 2011 bestimmt!

Psilocybin Dosierung/Wissenswertes/Wirkung

Psilocybinhaltige Pilze, auch als Zauberpilze, Magic Mushrooms oder halluzinogene Pilze bezeichnet, sind die bekanntesten psychoaktiven Pilze. Die in ihnen enthaltenen Stoffe Psilocybin und Psilocin wirken ähnlich wie die Droge LSD, sind jedoch von kürzerer Wirkdauer.

Psilocybinhaltige Pilze sind weltweit verbreitet, die meisten finden sich in der Gattung der Kahlköpfe (Psilocybe). Insgesamt sind über 180 Arten bekannt. Besonders verbreitet in Mitteleuropa ist der Spitzkegelige Kahlkopf (Psilocybe semilanceata), der häufig auf gedüngten Weiden anzutreffen ist. Zum Kauf (legal oder illegal) werden oft Kubanische Kahlköpfe (Psilocybe cubensis) angeboten.

Dokumentation auf : http://dokustream.in/halluzinogene-psychoaktive-pilze.html


Wirkung :
Generell ist eine Veränderung der Wahrnehmung und des Bewusstseins zu beobachten. Wie bei vielen psychedelischen Drogen sind die Effekte sehr individuell und können bei unterschiedlichen Konsumenten unterschiedlichste Effekte hervorrufen. Set und Setting sowie Dosis sind von entscheidender Bedeutung. Die Wirkung tritt etwa 10-120 Minuten nach der Einnahme auf, erreicht ihren Höhepunkt nach 1,5-3 Stunden und dauert etwa 3-8 Stunden. In seltenen Fällen kann die Wirkung länger andauern, durch die Veränderung der Zeitwahrnehmung kann sie länger erscheinen.
Es finden je nach Dosis neben einer erhöhten Perzeption mehr oder minder ausgeprägte Veränderungen im Seh- Hör- und Tastsinn statt. Betreffend des Sehsinns ist eine verstärkte Wahrnehmung von Farben und Kontrasten zu beobachten, eine verstärkte Sehschärfe, Lichter werden außergewöhnlich empfunden. Oberflächen erscheinen als würden sie sich kräuseln, schimmern, oder atmen. Es finden komplexe closed eye visuals und open eye visuals von Gegenständen oder Bildern statt. Objekte verziehen, verwandeln sich, oder ändern ihre Farbe. Ein Gefühl des verschmelzen mit der Umwelt kann eintreten. Geräusche werden klarer gehört, Musik kann an Rhythmus und Tiefe gewinnen. Teilweise wird von Synästhesien berichtet, Töne zu sehen, Farben zu schmecken, u.ä.

Die Wirkung ist prinzipiell sehr variabel, sie kann sowohl größte Glücksgefühle als auch schlimmste Ängste hervorrufen. Als positive Effekte werden oftmals beschrieben: Euphorie, Lachdrang, kreativer, philosophischer Gedanken- und Ideenfluss, assoziative Lockerung, verwunderliche Wahrnehmungen, Alltägliches erscheint faszinierend, ein tiefgehendes Verständnis der Dinge, lebensverändernde, oft als spirituell erlebte Erfahrungen. Des weiteren wurde das paradoxe Gefühl beschrieben, zugleich eine normale und eine stark veränderte Psyche zu besitzen, emotional sensibel zu sein (Entaktogen), eine besondere Verbindung oder Einheit mit anderen Menschen oder der Welt zu empfinden, ein verändertes Zeit- und Raumgefühl zu besitzen. Es können verdrängte, bzw. sich im Unbewussten befindende Gedanken oder Erinnerungen hervortreten. Dies geht oftmals mit kurzfristig als tiefgehend und lebensverändernd empfundenen Erlebnissen oder Einsichten einher. Gleichzeitig besteht gerade durch die Reaktivierung von unterdrückten Erinnerungen oder Empfindungen auch die Gefahr, während der Wirkung ein schmerzhaftes Erlebnis oder Gefühl zu durchleben. Es können angstvoll erlebte Derealisations- und Depersonalisationsprozesse auftreten. Da die Reizverarbeitung beeinflusst ist, kann gerade bei vielen äußeren Reizen eine Reizüberflutung eintreten, die verwirrend oder beängstigend wirkt.

Es können grob drei oftmals in unterschiedlicher Intensität nebeneinander befindliche außergewöhnliche Bewusstseinszustände vorgefunden werden.Ein Zustand wird als ozeanische Selbstentgrenzung  bezeichnet. Er umfasst vor allem entheogene Wirkungen: All-Einheitsempfinden, Einsicht in das Universum, spirituelles Erleben, Zeitauflösung, Verschmelzung mit der Umwelt, grenzenlose Glücks und Liebesgefühle. Der zweite Zustand, als angstvolle Ich-Auflösung bezeichnet, weist gemeinhin vor allem Aspekte auf, die einem Horrortrip zugeschrieben werden: Gefühle der Bedrohung wie der Angst, nicht mehr zum normalen Bewusstsein zurückzufinden, beängstigendes Gefühl gesteuert zu werden, beängstigendes erleben der Veränderungen in Umwelt und einem Selbst, Angst vor Verlust der Realitäts- und Selbstkontrolle. Als dritter Bewusstseinszustand kann die visionäre Umstrukturierung genannt werden. Es treten dabei Wahrnehmungs- und Bedeutungsumstrukturierungen in Form von Illusionen, Synästhesien, Pseudohalluzinationen auf; es kann zu Umdeutungen und Umwertungen von Alltäglichem kommen, Erinnerungen an Vergangenes oder Verdrängtes steigen empor, generell ist eine gesteigerte Phantasie, Kreativität und Assoziationsgabe gegeben.

Wirkungsphasen :
Als erste Phase wurde eine Wendung nach Innen definiert, welche etwa 15-25 Minuten nach Einnahme auftrat, und nur geringe äußere Anzeichen zeigte. So wurde eine Verringerung der typischen Zuwendungshaltung zu Gesprächspartnern, nämlich sich nach vorne zu lehnen, festgestellt. Es trat eine Verringerung der Mimik und Gestik auf, die Stimme wurde leiser, melodischer, die Stimmhöhe stieg an; ein gehäuftes seufzen wurde festgestellt. Die Versuchspersonen beschrieben in dieser Phase ein verändertes Körpererleben, welches merkwürdig, fremdartig oder gar beängstigend empfunden wurde.

Als zweite Phase wurde eine Wendung nach Außen definiert, welche etwa 30-60 Minuten nach Einnahme auftrat. Es wurden lebhaftere Bewegungen und ein häufigerer Haltungswechsel verzeichnet. Es kam zu einer Verstärkung von Mimik und Gestik, Anzeichen von Bewusstseinstrübung waren nicht gegeben. Es wurde ein angezogen-sein von Gegenständen der unmittelbaren Umgebung vernommen, und eine nur bedingte Zuwendung zu Gesprächspartnern. Oftmals wurde auch von Lachen berichtet. Die Sprechstimme war wie zuvor verändert, Sätze wurden oft nicht beendet. Die Versuchspersonen beschrieben eine Veränderung des optischen Erlebens, Gegenstände der näheren Umgebung wirkten faszinierend auf sie. Ihre Umgebung nahmen sie affektbetont, ästhetisch, auf das eigene Erleben bezogen wahr. Der Raum außerhalb des faszinierenden Erlebens wurde zunehmend unbedeutend.

Als eine dritte Phase wurde die Versunkenheit definiert, welche etwa 90-120 Minuten nach Einnahme auftrat, und nur bei höheren Dosen von etwa 10mg bzw. 0,15mg/kg. Es wurde ein Rückgang der Motorik gegenüber der vorherigen Phase bis zur oftmaligen Bewegungslosigkeit und eine grundsätzlich schlaffere Haltung festgestellt. Ebenso kam es zu einem Rückgang der Mimik, oftmals zu einem starren Blick, jedoch zu keinen Anzeichen von Bewusstseinstrübung. Ein weiterer Rückgang des Redebedürfnisses wurde verzeichnet, gleichzeitig kam es zu einer radikalen Veränderung der Sprechstimme. Sie kennzeichnete sich durch eine (sehr) geringe Lautstärke, eine verminderte Dynamik, Tonhöhe und Melodik, und könnte auch als monoton und akzentlos bezeichnet werden. Innerlich wurde von einigen Versuchspersonen eine Versunkenheit nach Innen festgestellt, von anderen einer Versunkenheit nach Außen, bei der die Faszinationen der Außenwahrnehmungen im Zentrum standen. Angaben über den Zustand und das Erleben während dieser Phase fielen den Testpersonen schwer, es erschien ihnen in Worten unvermittelbar; generell waren Derealisations- und Depersonalisationsprozesse gegeben.

Gefahren/ Sucht / Risiken :

Pilze rufen keine physische oder psychische Abhängigkeit oder Entzugserscheinungen hervor.Ihre Wirkstoffe gelten daher als nicht-abhängigkeitserzeugende Substanzen. Der Bewusstseinsforscher Ronald Siegel beschrieb 1981, als Sachverständiger der WHO, dass Konsumenten die Pilze im Durchschnitt höchstens zehnmal nahmen, und dies in Abständen von mehreren Wochen. Beim Konsum von Pilzen an mehreren Tagen hintereinander bildet sich eine Toleranz aus, die jedoch nach einigen Tagen wieder verschwindet.

Die US-amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention bewerten Psilocybin weniger toxisch als Aspirin. Die angenommene tödliche Dosis übersteigt eine durchschnittliche Konsumdosis um das 2.000 Fache. Es wird gemeinhin angenommen, dass eine Wirkstoff-Überdosierung mit Todesfolge mit psilocybinhaltigen Pilzen alleine Aufgrund der Menge an zu konsumierenden Pilzmaterial nahezu unmöglich ist. Es sind keine Verursachungen von Organschäden bekannt.In Kombination mit Antidepressiva aus der Gruppe der MAO-Hemmer kommt es zu einer Wechselwirkung, die die Aspekte Verstärkung und Verlängerung beinhaltet. Es kann zu  einem schwachen bis starken psychischen Verlangen kommen, die Droge sehr oft zu konsumieren, allerdings ist dies nur bei den wenigsten konsumenten bekannt (weniger als 2%).

Mischkonsum :

Von Mischkonsum wird generell abgeraten, da die Wirkungen der Drogen sich stark potenzieren können.
 Ausserdem ist die Wirkung sehr stark personenabhängig! Niemals Pilze mit anderen Substanzen kombinieren! Ein paar bekannte Wechselwirkungen werden hier aufgelistet:

Pilze + Cannabis : Cannabis kann die halluzinogene Wirkung der Pilze verstärken. Dabei glättet es den Trip meist.
Pilze + DXM : Verstärkt   die optischen Halluzinationen  der Pilze um ein VIELFACHES ! vorsicht
Pilze + XTC : Verstärkt unter anderem die optischen Halluzinationen. Allerdings ist die Gefahr eines Kontroll-Verlustes gegeben!

Dosierung :

 Eine ungefähre Dosis-Skala
am Beispiel von getrocknetem Psilocybe cubensis (mexican)

Psilocybe Cubensis ist ein mittelstarker Pilz und besteht (wild gewachsen) zu etwa 0.63 % Psilocybin und 0.60% Psilocin. Indoor gezüchtete Pilze tendieren zu etwas höheren Konzentrationen. 'Hawaiianische' Pilze sind stärker.

Die folgende Tabelle zeigt die ungefähre orale Dosis von (getrocknetem) Psilocybe Cubensis in Gramm.

!! Die psychoaktiven Effekte und deren Verlauf verändern sich bei Kombination mit MAO-Hemmern oder vorangehendem Fasten und tendieren stärker zu werden.
 Jeder Mensch reagiert unterschiedlich - Diese Skala enthält Durchschnittswerte
Psilocybe cubensis "mexikaner" Spürbar 0.2 g
Leicht 0.25 - 1 g
Mittel 1 - 2 g
Stark 2 - 4 g
Sehr stark 5 g und mehr

Tripbericht(e) :
http://droehnung.blogspot.com/2011/07/psilocybin-tripbericht.html

Mittwoch, 20. Juli 2011

Psilocybin Tripbericht

Ein erster Trip über Pilze zugesendet von Zypus <--DANKE.
Seit es Menschen gibt, streiten sie sich; mal mehr Mal weniger. Es gibt viele Streitthemen, doch kaum eines polarisiert mehr als die illegalen Drogen.

„Schließlich hat es ja einen Grund, dass diese Substanzen verboten sind.“, ist das Argument vieler. „Wer illegale Drogen konsumiert, zerstört sein Leben, schadet anderen Menschen, ist asozial und kriminell! Genau so ist das, man hört es doch überall; im Fernsehen, im Radio, in der Zeitung. Du liebe Güte, was sind das nur für abgestürzte Menschen, die Ecstasy auf Partys nehmen? Es gibt doch Alkohol; der ist nicht einmal ansatzweise so gefährlich wie diese kleinen bunten Pillen, deswegen ist er ja erlaubt! Oder diese Leute, die sich treffen um Drogen zu nehmen. Leute die dann zusammensitzen, Pupillen haben, die groß wie Centstücke sind und wirres Zeug reden; eventuell noch auf dem Zeug hängenbleiben, das sie sich reingepfiffen haben. Ich hatte schon von einem gehört, der mit einer Banane einen Nagel in die Wand hauen wollte… So will ich nicht enden! Nein, ich bleibe beim Alkohol! Der ist ja erlaubt, da kann mir nichts passieren; denn was erlaubt ist, kann schließlich nicht so gefährlich sein!“

Tja, früher hatte ich noch genauso gedacht. LSD und Meskalin, Ecstasy und Amphetamin, Crystal und Kokain, Heroin, Cannabis – das war für mich dasselbe. Wie eine Substanz wirkt, brauchte ich nicht zu wissen. Was ich wusste: Drogen sind schlecht und gefährlich, davon sollte man die Finger lassen! Und dieses Wissen reichte mir vollkommen; ich hatte nicht vor, jemals (diese bösen, bösen) Drogen zu nehmen!

Als mir mein bester Freund eines Tages von seinen ersten Erfahrungen mit Ecstasy erzählte, machte ich mir Sorgen um ihn. Es war ein Gewissenskonflikt: Er war immerhin mein bester Freund, doch dass er Drogen konsumierte, ließ in mir Verachtung gegen ihn aufkommen. Ich versuchte ihn davon abzubringen, weiterhin dieses Zeug zu konsumieren; er dagegen versuchte mich davon zu überzeugen, es auch einmal zu probieren. Bis am 4.4. des Jahres 2008 zum Geburtstag eben dieses Freundes meine Neugier die Oberhand gewann. Man gab mir zwei kleine „blaue Piks“ in die Hand, von denen ich erst nur eine einnahm, die andere folgte 3 Stunden später. Es sollte die bis zu diesem Tag schönste Nacht meines Lebens sein!

Zwei Jahre gingen ins Land und ich hatte seit dieser Nacht mit den „blauen Piks“ nur gelegentlich noch Kontakt mit den ehemals so verhassten und verteufelten Drogen. Dreimal etwas Kokain, einmal MDMA-Kristalle und einmal Gras, sonst nichts – bis August 2010. Es stand ein Festival bevor, das Anfang August auf einer stillgelegten NATO-Raketenbasis im Hunsrück stattfinden sollte. Während dieses Festivals kam ich in Kontakt mit so ziemlich allem, was im Betäubungsmittelgesetz aufgeführt und als „nicht verkehrsfähig“ eingestuft war. Da gab es doch tatsächlich jemanden, der kleine, bunt bedruckte Papierchen und eklig aussehende Trockenpilze verkaufte… Ich hatte echt keine Ahnung! Eine Freundin klärte mich auf: Bei den Papierchen handelte es sich um „Tickets“, die LSD enthielten und in den Pilzen steckte eine Substanz (Psiloirgendwas…), die einen mit LSD vergleichbaren Rausch erzeugen sollte. Schön, ich wusste ja nicht mal wie LSD wirkt, abgesehen davon dass es Halluzinationen erzeugen konnte...

Nach dem Festival war mein Interesse geweckt. Ich informierte mich über die Substanzen die mir dort untergekommen waren. Besonders angetan hatte es mir das LSD-Papier. Wie konnte ein kleines fingernagelgroßes Papierschnipselchen solch eine Wirkung haben? Ich stieß in dieser Zeit auf das Land der Träume, wo ich dutzende Tripberichte verschlang. Von einschneidenden Erkenntnissen und wunderbaren, göttlichen Erfahrungen wurde da berichtet. Aber auch schreckliche Horrortrips und tiefste Urängste waren Themen in diesen Berichten.

Ich wollte dieses Wunderzeug probieren und selbst einmal eine solche Erfahrung machen, scheiterte aber bei der Beschaffung, da ich einfach nicht die „richtigen“ Leute kannte. Alles was ich geboten bekam war meist nur schlechtes Speed oder ebenso schlechtes Koks für 80 Taler das Gramm… Woher ich wusste, dass es schlechtes Zeug war? Nun, aus Fehlern lernt man ja bekanntlich... Auf meine Fragen nach dem LSD bekam ich meist nur „Tickets? Lass die Finger davon, da bleibst‘ eh nur drauf hängen!“ oder „Nee, hab ich nicht.“ als Antwort. Na toll...

Ich erinnerte mich; hatte man mir nicht gesagt, die Wirkung dieser Pilze sei mit der von LSD vergleichbar? Also wieder ab ins Land der Träume zum Tripbericht-Lesen. In der Tat schien ein Pilztrip dem LSD-Trip ähnlich zu sein; so entnahm ich es zumindest den vielen Tripberichten. Weitere Nachforschungen ergaben, dass diese Pilze im Vergleich zu LSD auch noch relativ einfach zu beschaffen waren; entsprechende Zuchtboxen mit lebendem Pilzmyzel konnte man sich einfach im Internet bestellen. Gesagt, getan!

Von damals bis heute folgten ein paar Trips, jeder auf seine Weise wundervoll und wahnsinnig anstrengend zugleich. Sie waren sich alle sehr ähnlich und trotzdem grundverschieden; allen gemein war jedoch, dass ich, sobald die Wirkung einsetzte, andauernd gähnen musste... Im Folgenden will ich allerdings nur den ersten Trip näher beschreiben, da dieser bis jetzt die für mich intensivste Erfahrung bereithielt.

Ich habe sehr lange überlegt, wer mein Mit-Tripper werden sollte, denn allein wollte ich meine erste Reise nicht antreten. Ich hatte einfach nicht die richtigen Freunde für psychedelische Reisen. Diejenigen meiner Freunde, die gelegentlich Drogen konsumierten nahmen nur alle möglichen Arten von Uppern, sowie Gras zu sich; mit „echten“ Psychedelika hatte von diesen Leuten keiner etwas zu tun. Das wollten sie auch nicht, sie waren allesamt der Meinung, Psychedelika seien zu gefährlich (Hängenbleiben…). Bis auf eine (Ich nenne sie mal Felicia – ein wunderbarer Name, findet ihr nicht?), die den meisten Drogen sehr offen gegenübersteht. Sie hatte mir vor einiger Zeit von einem LSD-Trip, den sie zusammen mit zwei anderen Mädels erlebt hatte, erzählt. In diesem Zusammenhang meinte sie, dass sie auch gern mal Pilze probieren würde.

Also rief ich eines Mittwochabends Felicia an, sie hatte Zeit und war -wie ich - guter Dinge (wegen des Sets), was die Pilze anbelangte. Wir verabredeten uns um 22 Uhr bei ihr Zuhause.



-Der Trip-

Bei Felicia angekommen machte ich es mir auf ihrem Sofa bequem und wir unterhielten uns über verschiedene Banalitäten während sie ihr Zimmer auf Vordermann brachte. Derweil wog ich die Pilze ab; 1 Gramm Mexikaner sollte es für jeden von uns vorerst sein. Schließlich wollten wir es nicht übertreiben; ich und Felicia konnten die Dosis schlicht nicht einschätzen und wollten lieber erst einmal zu wenig als Zuviel… So nahmen wir die Pilze zusammen mit viel Orangensaft ein. Den Geschmack fanden wir beide nicht unangenehm; es schmeckte eben nach Pilz… Es war ziemlich genau 23 Uhr.

Die Zeit verging und ich merkte nach ungefähr 20 Minuten zeitgleich mit Felicia eine Wirkung die uns an einen beginnenden Alkoholrausch erinnerte. Abgesehen von diesem Gefühl der leichten Trunkenheit merkten wir noch keine großartige Wirkung – weder optisch noch gedanklich. Nach einer Dreiviertelstunde beschlossen wir, noch 0,5 Gramm nachzulegen. Ca. 15 Minuten nach Einnahme merkte ich dann erst, dass ich anders war als sonst; ich lachte über die albernsten Dinge und wurde irgendwie immer verpeilter. Ich machte Fehler beim Sprechen; sprach manche Worte falsch aus und verdrehte manche Worte im Satz - was Felicia ungemein lustig fand. Ich dachte schon sie wollte sich über mich lustig machen, da grinste sie mich an und sagte: „Was sein los mit dir? Du gelernt hast Sprechen bei Meister Yoda?“. Das Ergebnis dieses Satzes war ein Lachanfall der mich beinahe umgebracht hätte, weil ich vor lauter Gelächter fast keine Luft mehr bekam. Der Gedanke, sie könnte sich über mich lustig gemacht haben schien mir ferner denn je… Es war jetzt kurz vor Mitternacht, wir beschlossen noch weitere 0,7 Gramm zu nehmen und dann nach draußen zu gehen; es war eine milde Januarnacht. Und so machten wir es.

Also waren wir draußen unterwegs, wussten nicht, wohin wir gehen sollten, wollten einfach nur draußen sein. Die Ortschaft war vollkommen verlassen und das war auch gut so; ich wollte in diesem verpeilten Zustand niemand Fremdem begegnen. Ich wohnte schon seit knappen fünfzehn Jahren hier im Ort, ich kenne ihn in- und auswendig, dennoch kam mir alles sehr seltsam und unvertraut vor. Ich sah keine bewussten Halluzinationen, hatte aber wie Felicia das Gefühl, alles was ich sah war von größerer Schönheit als im Normalzustand; die kahlen Bäume, die feucht glitzernde Straße, ich hatte sogar den Eindruck, die Luft röche „reiner“ als sonst... Als ich für einen kurzen Moment in tiefstes Dunkel blickte, sah ich kurz ein Muster, welches ich für eine optische Täuschung hielt. Es erinnerte mich an Muster die ich schon auf Bildern von aztekischen Gebäuden gesehen hatte; alles in merkwürdigen Rot-Grün-Blau, ähnlich der Interferenzfarben von Motoröl auf Wasser… Ich erzählte meiner Begleiterin davon, die war aber zu diesem Zeitpunkt nur körperlich anwesend und viel zu sehr mit nichtweltlichen Dingen beschäftigt („Oohh, woow, ist das toll, unglaublich!“)…

Wir waren eine gefühlte halbe Stunde unterwegs (tatsächlich waren es 10 Minuten), als wir uns am örtlichen Bahnhof der gleich neben Felicias Wohnung lag, niederließen um uns zu unterhalten. Der Bahnhof war der einzige Bereich im Ort, dessen Beleuchtung nicht ausgeschaltet gewesen war. So saßen wir da und unterhielten uns darüber, wie komisch und unvertraut alles war. Für mich fühlte sich die ganze Szene am Bahnhof so an, als ob ich und Felicia die einzigen beiden Wesen wären, die jetzt in diesem Moment auf der Welt existierten. Ich beschrieb ihr dieses Gefühl wie ein Level in einem Computerspiel in dem man zwar über die Grenzen der Spielwelt hinwegsehen, aber nicht über jene Grenze hinwegschreiten konnte. In unserem Fall wäre die Grenze die umliegende Dunkelheit. Sie stimmte mir zu, denn sie hatte eigenartigerweise denselben Eindruck.

Nach Zehn Minuten des Schweigens und Staunens wandte ich den Blick Felicia zu, die den Kopf in den Nacken gelegt hatte und fasziniert die Decke bzw. das Dach des Wartehäuschens betrachtete in dem wir saßen. Das Dach war ursprünglich lichtdurchlässig gewesen, hatte diese Eigenschaft aber nach Sieben Jahren bei Wind und Wetter weitestgehend eingebüßt, sodass nur noch an einzelnen Stellen Licht hindurchdringen konnte. Ich fragte sie, was sie gerade beobachtete. Sie beschrieb mir was sie sah; das Dach sah für sie wie das innere eines Bienenstocks aus: „Da sind hunderttausende von Waben, ich seh‘ sie ganz genau. Überall kleine Bienchen, die sind so schön! Und da in der Ecke ist ganz viel Honig!“ Halleluja, die hat’s ja ganz schön erwischt! Ich freute mich für sie, sah sie doch so glücklich und zufrieden aus. Trotzdem war ich neidisch. Wo waren denn bitte meine Optics geblieben? „Ich will auch was sehen, Menno!“, sagte ich und Felicia fing an zu lachen. „Hahaha, ‚Menno‘ hab ich das letzte Mal gesagt, als ich Zehn war!“. Wir gingen Weg vom Bahnhof und ich fragte mich für einen kurzen Moment, ob ich gegen eine unsichtbare Mauer laufen würde…

Es muss um 1.30 Uhr gewesen sein, als wir bei Felicia Zuhause ankamen. Ich ging schon in ihr Zimmer, sie hatte noch etwas im Badezimmer zu erledigen. Ich hatte beschlossen, noch ein paar Pilze zu nehmen, dachte mir „Alles oder nichts!“ und wog mir weitere Zwei Gramm ab. Ich saß auf dem Boden hatte die Pilze und eine Capri-Sonne vor mir und wartete auf meine Begleiterin, die nun schon eine gefühlte halbe Stunde auf dem Klo verbracht hatte. Da kam sie nun endlich herein, mit dem Gesichtsausdruck eines Menschen der glücklicher nicht sein konnte. Sie strahlte mich an und sagte: „Ist dir aufgefallen wie wunderschön alles aussieht? – Was machst du da? Willst du die echt noch essen?“, – sie hatte die Pilze gesehen, die vor mir lagen. Sie legte sich auf ihr Bett, ich zerkaute die Pilze die mittlerweile ziemlich eklig schmeckten und würgte sie mit viel Capri-Sonne herunter, die plötzlich pappsüß schmeckte.

Wir schauten uns zusammen das Nachtprogramm von RTL an; wir nannten es „Assi-TV“, und es war unheimlich faszinierend. Wir fragten uns, ob die Handlung der Sendung „Familien im Brennpunkt“ tatsächlich so absurd war oder ob es nur die Pilze waren, die alles so merkwürdig abstrus erscheinen ließen. Ich verlor irgendwann das Interesse am „Assi-TV“, legte mich seitlich auf den Boden und schloss die Augen, da ich das Gefühl hatte, ziemlich müde zu sein, musste andauernd gähnen und fühlte mich sehr schwer. Ich lag vielleicht Zwei Minuten so da, als mir bei geschlossenen Augen dieselben Muster auffielen, die ich zuvor gesehen hatte, als wir draußen unterwegs waren. Ich wusste nichts damit anzufangen, hielt die Muster abermals für eine optische Täuschung, öffnete die Augen und drehte mich auf den Rücken. Meine Füße legte ich auf Felicias Bett, der Rest von mir lag noch immer auf dem Boden. Ich begann zu weinen, ganz leise damit Felicia nichts mitbekam. Ich wollte nicht, dass sie denkt, mir ginge es nicht gut, dem war nämlich keineswegs so. Vielmehr verspürte ich eine nie dagewesene Glückseligkeit und tiefste Zufriedenheit mit mir und meinem Leben; ich weinte vor Glück! Ich lag da am Boden, zutiefst ergriffen von der Schönheit des Lebens und weinte stumme Tränen des Glücks, die mir die Wangen herunterrannen. „Oh Gott, das darf niemals aufhören!“, dachte ich. Als ich aufgehört hatte zu weinen, setzte ich mich auf und sagte „Weißt du, ich verstehe nicht, warum Pilze verboten sind. Ich finde, jeder sollte einmal dieses Glück verspüren dürfen, damit er weiß, wie schön die Welt und das Leben ist! – Äh, warum liegst du so komisch da?“ Felicia lag in einer ziemlich merkwürdigen Position auf dem Sofa; ich hatte nicht bemerkt dass sie sich dort hingelegt hatte. Sie lag dort fast kopfüber mit den Füßen auf der Rückenlehne und ließ ihren Kopf von der Sitzfläche herunterhängen. In einer Hand hielt sie eine Zigarette. Sie lächelte mich an und sagte: „Schön dass es jetzt auch bei dir wirkt! Hm, ich liege nicht komisch, ich liege so, wie ich mich fühle!“ Was für ein witziger Satz das war; ich verstand erst auf meinem zweiten Trip, wie sie ihn gemeint hatte...

Ich raffte mich vom Boden auf, weil ich ziemlich dringend zur Toilette musste und verließ das Zimmer. Ich schaltete das Licht im Gang ein und ging auf die Gästetoilette. Während ich auf dem Klo saß bemerkte ich erstmals bewusst Halluzinationen bzw. optische Veränderungen. Die Grau melierten Fliesen hatten begonnen sich zu verschieben, sie schienen ganz leichte Wellen zu schlagen, so wie eine Fahne im Wind. So sieht das also aus, wenn man von Optics spricht! Ich konnte mich nur schwer von diesem Anblick losreißen, stand auf und wusch mir die Hände. Mein Blick blieb an meinem Spiegelbild kleben. So hatte ich mich noch nie gesehen. Ich sah so toll aus! Meine riesigen Pupillen waren zwar grässlich anzusehen, der Rest meines Gesichtes war dafür umso schöner! Ich hatte mich bestimmt zehn Minuten lang im Spiegel betrachtet als mir klar wurde, dass sich Narziss genauso gefühlt haben muss, als er sein Spiegelbild im Wasser erblickte… Ich riss mich von Spiegel los, öffnete die Tür und schaltete das Licht im Hinausgehen aus, da stand ich plötzlich in vollkommener Dunkelheit, was einen totalen Orientierungsverlust zur Folge hatte. Wer hatte verdammt nochmal das Licht ausgemacht? Ich war schon öfter bei Felicia Zuhause gewesen und fand den Weg vom Klo in ihr Zimmer bei Dunkelheit selbst im Vollsuff. Doch in diesem Zustand war das eine ziemliche Herausforderung. Ich hatte die Befürchtung, eine falsche Tür zu öffnen und plötzlich im Schlafzimmer der Eltern zu stehen; ich wusste nicht mehr, wo ich im Raum stand. Also versuchte ich, irgendeinen Orientierungspunkt zu finden (Licht unter der Tür), scheiterte aber kläglich daran, da sich mittlerweile ziemlich intensive, farbige Fraktal- und Aztekenmuster (eindeutig keine Täuschung) durch mein Blickfeld zogen. Ich bekam Panik; was wenn mich die Eltern so vorfänden? Was sollte ich ihnen sagen, warum ich so hilflos und verwirrt im Dunkeln herumstand? Ich hätte vermutlich nichts herausgebracht oder wäre total ausgerastet. Mit der rechten Hand fühlte ich die Oberfläche eines Schranks; ich wusste jetzt Gott sei dank, wo ich war: Links vom Schrank war die Tür zu Felicias Zimmer. Ich war sehr erleichtert; als ich das Licht des Fernsehers unter der Tür durchscheinen sah, öffnete die Tür und ging hinein. Felicia grinste. „Hast du eine Reise gemacht oder bist am Spiegel hängen geblieben?“ - „Beides. Erst Spiegel, dann Reise...“ Wir lachten . Die Panik, die ich vor einem Moment draußen im Gang noch hatte, war wie weggeblasen.

Ich kuschelte mich in eine Wolldecke, die mir Felicia zuvor gegeben hatte und setzte mich in ihren superbequemen Bürodrehstuhl. Meine Füße legte ich auf die Armlehne des Sofas, das nur einen Meter von mir entfernt stand. Es war einfach nur wunderbar, in diesem Stuhl zu sitzen; ich konnte mir in diesem Moment keinen schöneren Platz zum Sitzen vorstellen. Die Optik begann sich immer stärker zu verändern; alles schlug dezente purpurfarbene Wellen. Das einzige was sich optisch nicht bemerkbar veränderte, war das Bild des Fernsehers – wohl aber die Menschen die darin zu sehen waren. Sie waren allesamt hässlich, ohne Ausnahme! Waren diese Leute wirklich so hässlich oder bildete ich mir das nur ein? Und wenn schon ich mir das nur einbildete, es war urkomisch! Jede einzelne dieser Fratzen war so witzig anzusehen; ich lachte lauthals los. Von meinem Gelächter angesteckt stimmte auch Felicia mit ein und wir lachten eine gefühlte Viertelstunde lang Tränen. Irgendwann wurden die Fratzen langweilig, Felicia ging aus dem Zimmer und ich saß allein auf dem Bürodrehstuhl in ihrem Zimmer.

Ich schloss die Augen … und blickte in einen Tunnel aus Farben! Farben und Formen wie ich sie noch nie gesehen hatte. Farben und Formen die sich bewegten, sich verschlangen, explodierten, verflossen, erblühten und miteinander tanzten. Bei diesem Anblick überkam mich augenblicklich ein Gefühl der Euphorie wie ich es noch nicht mal auf meinem bisher heftigsten MDMA-Rausch verspürt hatte. Ich wusste, dass diese Bilder die ich gerade sehen konnte ein Produkt meines Gehirns waren und empfand Stolz und Ärger zugleich. Stolz, weil mein Gehirn in der Lage war, derart wunderbare Bilder zu erzeugen; Ärger darüber, dass ich im nüchternen Zustand nicht so kreativ sein konnte. Und so lag ich da und weinte wieder vor Glück, während Farben, Formen und Muster meine Augenlider in eine ultimative psychedelische Kinoleinwand verwandelten. Es war ein vollkommener Moment voller Geborgenheit und tiefster, nie gekannter Liebe, die ich für den kleinen blauen Planeten Erde und all seine Bewohner empfand. Mein Geist war Eins mit der Welt; Felicias Zimmer war lediglich der Ort wo mein Körper momentan sein sterbliches Dasein fristete.

Ich lag mindestens eine von Glückseligkeit erfüllte Stunde in diesem Bürostuhl und merkte gar nicht, wann die Gedankenflut einsetzte - geschweige denn, wann Felicia wieder ins Zimmer kam. Als ich die Augen öffnete lag sie wieder in ihrem Bett; vermutlich schlief sie. Ich stand langsam auf und stellte mich ans offene Fenster. Draußen sah es einfach wundervoll aus; es war zwar noch dunkel, aber die Straßenbeleuchtung war inzwischen wieder eingeschaltet worden. Ich stand eine ganze Weile da und betrachtete fasziniert, wie allmählich schwächer werdende Aztekenmuster sich zwischen den Sternen hindurchschlängelten. Ein Gefühl physischer Größe überkam mich – als könnte ich mit meinen Armen die ganze Erde umfassen. Ich dachte an all die Menschen, die ich so sehr liebe. Dachte daran, dass sie alle so weit weg waren. So weit weg und doch immer bei mir. Denn die Welt ist in mir. Und meine Geliebten sind Teil dieser Welt, die in mir ist. Ein wundervoller Gedanke! Ihr könnt mich wegsperren und isolieren, doch niemals solange ich lebe, werde ich wieder allein sein, denn die Welt, mit all jenen die ich so sehr liebe, wird immer in mir sein!

Felicia hatte nicht geschlafen. Für sie waren die vergangenen Zwei Stunden wohl ziemlich anstrengend gewesen. Ich fragte sie wie es ihr ging und sie erzählte mir, dass sie fürchtete, den Verstand verloren zu haben und überhaupt nicht mehr runterzukommen. Und weil sie mich nicht stören wollte, hatte sie sich einfach schlafend gestellt. Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich ihr von Herzen dankbar bin, dass sie sich so verhalten hat. Mein Trip wäre wohl anders verlaufen, hätte ich gewusst dass meine Begleiterin gerade einen Bad-Trip durchstand. Dennoch, so wie es war, war es (für mich jedenfalls) perfekt! Danke Felicia!

Wir sahen uns noch etwa eine Stunde lang das Morgenprogramm im Fernsehen an und ich merkte wie meine Gedanken schubweise immer klarer und ich immer müder wurde. Ich hatte ein schlechtes Gewissen, Felicia einfach allein zu lassen. Sie fragte mich aber glücklicherweise ob ich etwas dagegen hätte, bald nach Hause zu gehen, denn sie würde schlafen wollen. Gut, gesagt getan, wir verabschiedeten uns und ich umarmte sie. Ich war ihr sehr dankbar dafür, dass sie sich so rücksichtsvoll verhalten hatte, damit ich mich meinem Trip hingeben konnte. Dann trat ich die Heimreise an.

Auf dem Weg nach Hause merkte ich dann, wie Präsent die Wirkung des Psilocybins immer noch war. Einen klaren, vernünftigen Gedanken zu fassen wäre nicht möglich gewesen; so wollte ich niemandem begegnen, schließlich war mein leicht verwirrter Zustand auf den Konsum einer verbotenen Substanz zurückzuführen; daran dass ich in meiner Tasche noch ungefähr Zehn Gramm verbotene Trockenpilze hatte, dachte ich in diesem Moment nicht… Ich nahm die unmöglichsten Umwege über kleine Gassen, nur damit mir garantiert kein Mensch über den Weg lief. Aus einem Heimweg von 5 Minuten wurde so ein Weg von knapp 20 Minuten – glücklicherweise ohne dass ich jemandem über den Weg gelaufen bin…

Zuhause angekommen erwartete mich nur mein Kater, der lauthals miauend seinen Tribut in Form einer Dose Katzenfutter einforderte. Nichts da, sollte er sich doch eine Maus fangen, ich wollte nämlich nur noch schlafen! So wie ich war schmiss ich mich aufs Bett, streifte meine Schuhe ab und wickelte mich in meine Bettdecke. Wie wunderbar bequem es war! Wie auf Wolken! Ich schloss die Augen und bewunderte die immer noch vorhandenen bunten Muster während ich langsam in mein eigenes Land der Träume entschwebte und so wunderbar klar träumte wie schon lange nicht mehr.

Der nächste Tag war einer der schönsten Tage die ich je gelebt habe. Es war ein vollkommen wolkenloser, sonniger Tag gewesen – sehr selten für diese Jahreszeit. Zufall? Ich ging mit einem andauernden Lächeln durch den Tag und hatte das Gefühl ich steckte meine Mitmenschen mit meiner guten Laune an. Es strahlte aus mir heraus: Was ich letzte Nacht erfahren habe, wird mich für immer verändern!